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Aktuelles / Termine

Auf dieser Seite können Sie unterhalb dieses Beitrags die aktuellen Termine und den Diskussionsprozeß beziehungsweise die Entwicklung in und um den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark nachvollziehen.

Gelegentlich werden hier in Zukunft auch Fragen und Probleme aus anderen Bereichen des Bezirks thematisiert werden.

BEITRÄGE UNTER „AKTUELLES / TERMINE“

Jeder der Beiträge kann von Ihnen kommentiert werden. Darüber hinaus können Sie mit „Stimmen für die Stille“ via Mail, dem Formular oder über „Ihre Meinung und Ideen“ in Kontakt treten.

Sie wollen über die Entwicklung rund um den Park am laufenden gehalten werden:

Unser Newsletter liefert Ihnen die aktuellen Infos via E-Mail frei Haus. Näheres finden Sie auf der Seite Newsletter.

Oder Sie bedienen sich des „FeedBurner“. Sie finden diesen externen Dienst am unteren Ende des Sitemenüs. Dort können Sie unter „E-Mail-Adresse eintragen und aktuelle Informationen direkt als E-Mail erhalten“ Ihre Adresse eingeben. Klicken Sie anschließend auf „Anmelden“. Um Mißbrauch zu unterbinden, müssen Sie Ihre Anmeldung bestätigen. Zu diesem Zweck erhalten Sie vom Anbieter des „FeedBurner“ ein Mail und klicken auf die darin befindliche Internetadresse. Anschließend werden Ihnen die neuen Beiträge der Seite „Aktuelles und Termine“ einmal täglich zugesendet. Gibt es keine neuen Beiträge, erhalten Sie keine Nachricht.

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Vielleicht „pfeifen“ Sie aber auch auf Newsletter, Feedburner und RSS-Newsfeed und surfen einfach öfter einmal vorbei oder wir treffen einander im Mariahilfer Ruhe und Therapiepark. :-)


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„Asphaltveilchen“ – ein Foto-Mitmach-Projekt

Petra Öllinger eröffnet „Asphaltveilchen“ – ein Foto-Mitmach-Projekt zum Thema Natur in der Stadt und in stadtnahen Gebieten.

Frühling läßt sein blaues Band

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804-1875)


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Sozialraumstudie von Team FOCUS – Bericht ist da

Sozialraumstudie von Team FOCUS – Bericht ist da

Eine der Forderungen von „Stimmen für die Stille“ lautet(e): „Umfassende Information und Diskussion über die Erkenntnisse der vom Bezirksparlament bei Team FOCUS in Auftrag gegebenen Sozialraumstudie und deren zügige Umsetzung.“

Durchaus erfreulich ist, daß beispielsweise dem in der Studie festgestellten hohen „Bedarf an kommerzfreien Räumen für Jugendliche“ (S. 19) im Rahmen des neueröffeneten Jugendcafes in der Gumpendorferstraße bereits nachgekommen wurde.

„Derzeit bestehen einzelne meist anlassbezogene Kooperationen zwischen verschiedenen Einrichtungen in Mariahilf. Um dem geäußerten Bedarf nach mehr bezirksweitem Austausch gerecht zu werden, sollte der Besuch des Regionalforums stärker beworben werden. Zahlreiche im Bezirk tätige Institutionen, die sich eine Zusammenarbeit wünschen bzw. zum Informationsaustausch beitragen könnten, sind derzeit darin nicht vertreten. TEAM FOCUS bietet – seinem Arbeitsauftrag gemäß – in diesem Zusammenhang Unterstützung an.“ (S. 20)

Auch die Initiative „Stimmen für die Stille“ ist der Meinung – und hat von Anfang an diesen Aspekt betont –, daß eine Kooperation zwischen verschiedenen Insititutionen und engagierten Mariahilfer BewohnerInnen zu Lösungen im Sinne aller an einem bestimmten „Brennpunkt“ Beteiligten führt.

Deutlich geht aus den Ergebnissen hervor, daß außerschulische Kinder- und Jugenbetreuung „working in progress“ ist. Auf keinen Fall dürfen diese ersten Schritte in eine positive Richtung bedeuten, daß (politisch) Verantwortliche nun die Hände in den Schoß legen, weil angeblich alles paletti ist …

Der Abschlußbericht der Studie, die 2009 von Team FOCUS durchgeführt wurde, ist hier unter dem Titel „2009 Team Focus Bericht Jugendliche in Wien-Mariahilf“ nachzulesen.

Interessant sind auch die in anderen Bezirken von Team FOCUS durchgeführten Erhebungen, geben sie doch einen sehr guten Einblick in die Bedürfnisse von Kindern- und Jugendlichen unter anderem in außerschulischen Bereichen.


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Termine der Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf

Termine der Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf

Die Sitzungen der Bezirksvertretung Mariahilf 2010

Die Sitzungen der Bezirksvertretung in Wien sind öffentlich zugänglich!
Jeder kann zuhören – Einwände sind nicht zugelassen.

Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf:
Amerlingstraße 11 1. Stock, Zimmer 111, Festsaal um 17 Uhr

04. März
17. Juni
16. September
16. Dezember

Die Termine der anderen Bezirke finden sie auf der Seite der Aktion 21.


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Auf gute NachbarInnenschaft

Auf gute NachbarInnenschaft

Von gegenseitigem Ernstnehmen und Gesprächsbereitschaft

Vorgeschichte
Am frühen Abend des 31. Dezember 2008 begannen rund um das Jugendzentrum Plateau – JUZ (Gemeinde Hart/Leonding, Oberösterreich) nicht nur Neujahreswünsche zu fliegen. Feuerwerkskörper flogen unter anderem auf das gegenüberliegende Wohnhaus bzw. auf die Balkone sowie auf die Mauer des Jugendzentrums, das (auch organisatorisch) in die Pfarre St. Johannes integriert ist.

Ein Teil des Sportplatzrasens, Mistkübel und Radständer neben dem Jugendzentrum wurden zerstört. Die BewohnerInnen des etwa dreihundert Meter entfernten Altenheimes wurden vom Lärm ebenfalls nicht verschont. AnrainerInnen sprachen von kriegsähnlichen Zuständen. Die Knallerei setzte sich leider auch am nächsten Tag fort und brachte das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen, denn schon früher gab es immer wieder Lärmprobleme vor und im Jugendzentrum.

JUZ Hart Mistkuebel und Fahrradstaender JUZ Hart Fussballfeld-Rasen

Eine Lösung mußte gefunden werden. Familie Öllinger informierte die Leitung des Jugendzentrums, weiters Herrn Monsignore Johann Ehrenfellner, Herrn Diözesanbischof Ludwig Schwarz, Herrn Bürgermeister Walter Brunner, die GIWOG-Hausverwaltung sowie die für Jugendfragen zuständigen GemeinderätInnen aller Parteien über die Situation.

JUZ Hart Eingang JUZ Hart Eingang

Schnelle Reaktion
Im Februar 2009 fand ein erstes persönliches und sehr konstruktives Gespräch zwischen Frau Eva Öllinger, Frau Martina Wöckl und Herrn Gunther Gurtner (JugendleiterIn des Jugenzentrums), Monsignore Johann Ehrenfellner, Frau Maria-Anna Grasböck (Pfarrassistentin) und Jugendlichen statt. Im Mai 2009 folgte ein zweites Treffen, an dem auch weitere AnrainerInnen teilgenommen hatten. Fazit dieser ersten „Runden“: Alle GesprächpartnerInnen legten ihre Sichtweise, Erfahrungen und Wünsche dar, diese wurden ernstgenommen und respektiert. Dem Bemühen und das Engagment seitens der JugendleiterInnen sowie dem Verständnis auf allen Seiten ist es zu verdanken, dass bis dato keine Schwierigkeiten mehr aufgetreten sind.

JUZ Hart Ansicht JUZ Hart Metalltuere

Info-Abend über rechtliche Grundlagen
Im November 2009 initiierten die MitarberteiterInnen des Jugendzentrums einen Informationsabend zum Thema „Silvesterknallerei“ und luden Jugendliche sowie AnrainerInnen dazu ein. Herr Karl Gassner, Leiter der Polizeiinspektion Leonding, informierte über die rechtliche Lage. Und auch dieser Abend zeigte: Diese Form des gegenseitigen Ernstnehmens und die Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten sind ein Beispiel dafür, wie gute NachbarInnenschaft gelingen kann.

Pfarre St Johannes Leonding

Jugendzentrum Plateau – JUZ
Pfarrzentrum St. Johannes Leonding-Hart


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Adventfeier im Ruhe- und Therapiepark – eine Rückschau

Adventfeier im Ruhe- und Therapiepark – eine Rückschau

Am Mittwoch, den 9 Dezember 2009, luden „Stimmen für die Stille“ zu einer kleinen Adventfeier im Park.
Trotz des etwas ungemütlichen Wetters, Regen und Wind wechselten an diesem Nachmittag einander ab, kamen Menschen vorbei, um sich mit einem Häferl Punsch oder Tee sowie mit Keksen zu stärken, um angeregt mit anderen BesucherInnen zu plaudern und sich am gemütlichen Beisammensein zu freuen.
Für das reichhaltige Kekse- und Lebkuchenbuffet sorgte Familie Weinzettl, den Orangenpunsch stiftete Anni Böhm, Michael Diewald und sein Team von „Blühendes Konfekt“ verwöhnten die Gäste mit schokoaldigen Köstlichkeiten wie „Orangenminze in dunkler Schokolade“, „Weiße Himbeerschokolade mit Szechuanpfeffer“ und „Chili-Zitronen-Schokolade mit Chili Zucker“.

Motiviert und gestärkt durch diese schöne Veranstaltung freuen wir uns auf eine Wiedersehen im Park im Frühjahr 2010.

Hier geht’s zu den Bildern von der Adventfeier.


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Artikel über den Ruhe- und Therapiepark

Artikel über den Ruhe- und Therapiepark

Am 9. Dezember 2009 erschien in der „Wiener Bezirkszeitung“ folgender Artikel über den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark von Stefan Sieberer.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Menschen, die Kritk üben, als verschnupft tituliert werden …
Interessant ist ebenfalls, dass ein Problem, das ein ganzes Grätzel betroffen hat, auf den Park reduziert wird.

Wir freuen uns jedoch, wenn die Veranstaltungen im Park von Interessierten besucht und Infos darüber weitergeleitet werden – auch wenn „Stimmen für die Stille“ kein Verein sind …

Die Informationen finden sich wie immer hier auf der Homepage bzw. in der Rubrik „Aktuelles und Termine“.

Artikel über Ruhepark in der Bezirkszeitung vom 9. Dezember 2009

Hier finden Sie die Fragen von Herrn Stefan Sieberer und die Antworten von „Stimmen für die Stille“ bezüglich
des Ruhe- und Therapieparks:

Sehr geehrter Herr Sieberer!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Wir sind allerdings über deren Inhalt und Tendenz einigermaßen erstaunt.
Wir vermuten, Sie haben den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark (Vinzenz von Paul- Park) in der Garbergasse bisher noch nicht besucht? Sonst hätten Sie sicher den Charakter des Parks als begrünten Hinterhof erkannt und die Spielothek, eine Einrichtung für behinderte Kinder und deren Eltern gleich neben dem Park, wahrgenommen.

Zu Ihren Fragen:

- Sie setzen auf Ihrer Internetseite die Errichtung eines Spielplatzes mit dem Einzug ruhestörender, vandalierender Jugendlicher gleich, doch gibt es nicht auch Kinder, die nur spielen wollen? Wieso sollen diese nicht eine weitere der wenigen Möglichkeiten finden, sich zu bewegen? Die Parköffnungszeiten bis 15 Uhr im Winter und 19 Uhr im Sommer werden wohl abendliche Lärmbelästigung der Anrainer ausschließen.

Sie werden nirgends auf der Site „Stimmen für die Stille“ eine Gleichsetzung zwischen der Errichtung eines Spielplatzes und „vandalierenden“ Jugendlichen finden.

Allerdings haben sich AnrainerInnen und ParkbesucherInnen entschieden gegen Lärm und Vandalismus, das Beschimpfen von behinderten Kindern als Krüppel, Schmierereien wie „Sieg Heil“ oder „Mera du verfickte Hure“, das Anpöbeln von PassantInnen im Park und im umgebenden Grätzl durch eine Gruppe von Jugendlichen gewendet.

Es geht auch nicht nur um abendliche Lärmbelästigung der AnrainerInnen. Sie können sich sicher vorstellen, daß in den Häusern, die den Park mit seinem Hofcharakter umgeben, nicht nur erwerbstätige Menschen leben, die nach 15 bzw. 19 Uhr nach Hause kommen. In unmittelbarer Umgebung befinden sich übrigens zwei größere Spielplätze („Minna Lachs-Park“, maximal eine Minute zu Fuß entfernt, und „Hubert Marischka-Park“, maximal drei Minuten zu Fuß entfernt).

- Setzt nicht eine aktive Politik des aufeinander Zugehens der Generationen ein besseres Zeichen gegenüber der Jugend als ein Abkapseln in einem eigenen „Altenpark“?

Von „Abkapseln in einem ‚Altenpark‘“ kann nicht die Rede sein. Der Park ist durchaus ein generationenübergreifendes Projekt. Ruhesuchende gibt es auch unter jüngeren Menschen und von der Notwendigkeit therapeutischer Maßnahmen können Menschen jeglichen Alters betroffen sein.

Wenn Sie sich die Fotos auf der Site „Stimmen für die Stille“ ansehen und die Berichte über die Veranstaltungen der letzten Jahre im Park lesen, werden Sie bemerken, daß niemand ausgegrenzt wird und bei vielen Veranstaltungen Kinder und Jugendliche einbezogen wurden und bei geplanten Aktivitäten fürs kommende Jahr wieder mit dabei sein werden.

- Wie schränken die stark sozial verhaltensauffälligen Kinder und Jugendlichen Ihre Aktivitäten im Park ein?

Es geht hier nicht um „unsere“ Aktivitäten, sondern um ein Gesamtkonzept, daß BewohnerInnen, InteressentInnen und BesucherInnen jeglichen Alters miteinschließt.

Sie können sich sicher vorstellen, daß die Bedürfnisse von Ruhesuchenden, behinderten und / oder älteren Menschen nicht mit Lärm und Vandalismus kompatibel sind und diese davon abhält, den Park zu nutzen.

Durch das Engagement der Initiative „Ruhe und Therapiepark Mariahilf“ ist es nicht nur gelungen, die Idee einer Umwandlung des Parks in einen Kinderspielplatz abzuwenden, sondern es ist im heurigen Jahr Ruhe eingekehrt.

Gerne werden wir auf Ihren Artikel über den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark in der Bezirkszeitung auf der Site „Stimmen für die Stille“ und im Newsletter hinweisen bzw. berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Maga. Petra Öllinger und Georg Schober für
„Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks

http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at/


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Adventfeier im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark

Adventfeier im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark

Wir lassen das Parkjahr ausklingen und begrüßen die Vorweihnachtszeit mit Keksen und Punsch bei einer kleinen Adventfeier im Park. Für weitere schokoladige Köstlichkeiten – passend zur Jahreszeit zum Beispiel Rosenweihrauch oder Soft Chili – sorgt wieder das Team um Michael Diewald von „Blühendes Konfekt“.

Wo: Garberg. 20, 1060 Wien
Wann: Mittwoch, den 9. Dezember 2009 von 16.00 bis 18.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Für die Initiative Ruhe- und Therapiepark Mariahilf
Petra Öllinger und Georg Schober


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Buchpräsentation – „Raus aus der Sackgasse“ – eine kleine Rückschau

Buchpräsentation: „Raus aus der Sackgasse“ – eine kleine Rückschau

Dürfns denn des, die Leit? Dürfens denn des, sich zur Wehr setzen, weil ihnen ein Hochhaus vor die Nase gesetzt wird, weil ihnen Autoverkehr 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche das Leben zur Lärmhölle macht, weil Grünflächen zubetoniert werden, weil Bäume zwecks Garagenbauten gefällt werden …?

Der gestrige Abend zeigte: Ja, des dürfns, des müssens sogar, die Leit. Und gar nicht so selten wehren sich die Menschen erfolgreich. Das zeigt das Buch „Raus aus der Sackgasse – Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien“, das gestern im Albert Schweitzer-Haus in der Schwarzspanierstraße vorgestellt wurde. Eine Buchpräsentation übrigens der etwas anderen Art. Nicht das Lesen von Texten stand auf dem Programm, sondern Erfahrungsberichte verschiedener BürgerInnen-Initiativen in Interview-Form.

Wer bis jetzt unter dem Begriff „BürgerInnen-Bewegung“ einen chaotischen Lärm-und-Vandalismus-alles-Verhinderer-Haufen verstanden hatte, musste am dem Abend diese Vorstellung revidieren. Mutige, einsatzbereite, besonnene, kluge, humorvolle Menschen unterstützen unter anderem mit ihren Texten in „Raus aus der Sackgasse“ die Suche nach Wegen aus eben diesen (demokratiepolitischen) Sackgassen. Sie machen Mut, sich durch Prügel, Fallgruben und Ignoranz von PoltikerInnen – von denen an diesem Abend übrigens keine/r den Weg in das Albert Schweitzer-Haus gefunden hatte – nicht einschüchtern zu lassen.

Fotos von der Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie.

Raus aus der Sackgasse – Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien aktion 21 – pro Bürgerbetiligung (Hg.). Sonderzahl-Verlag, Wien, 2009, 280 Seiten. € 19,90 (Ö).


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Buchpräsentation: „Raus der Sackgasse. Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien“

Buchpräsentation: „Raus aus der Sackgasse. Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung in Wien“

„Raus aus der Sackgasse ist ein Stadtbuch der anderen Art: Es bietet einen Überblick über 38 derzeit in Wien aktive Bürgerinitiativen, die sich zu aktion 21-pro Bürgerbeteiligung zusammengeschlossen haben, und zeigt, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt und dass die Menschen in keinem Bezirk davor gefeit sind, einem dieser Anschläge auf die urbane Lebensqualität zum Opfer zu fallen. Die gefährdeten Orte reichen vom Augarten bis Breitensee, vom Bahnhof Wien Mitte über die Sofiensäle bis zum Landstrasser Gürtel.“

Präsentiert werden die Aktionen von 38 BürgerInnen-Initiativen in Wort und Bild – unter anderem auch mit einem Beitrag von „Stimmen für die Stille“ – im Buch „Raus aus der Sackgasse“ am 17. November 2009 um 19.00 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien.

Erhältlich ist das Buch ab Ende Oktober 2009.

Cover Raus aus der Sackgasse

Angaben zum Buch:
aktion 21 (Hg.):„Raus aus der Sackgasse. Bürgerinitiativen in Wien.“ Mit einem Vorwort von Anneliese Rohrer.
Sonderzahl-Verlag, Wien 2009. € 19,90 (Ö)

Einladung zur Buchpräsentation „Raus aus der Sackgasse“


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Eröffnung des neuen Juvivo Jugendcafes

Eröffnung des neuen Juvivo Jugendcafes

Am 8. Oktober 2009 ab 17.00 Uhr geht’s los. Mehr Platz für Kids.

Die ehemalige Filiale einer Drogerimarkt-Kette wurde während der letzten Monate unter anderem gemeinsam mit Jugendlichen für ihre Bedürfnisse adaptiert. Ab 8. Oktober gibt’s ein vielfältiges Angebot in den Räumlichkeiten in der Gumpendorferstraße 62 im 6. Bezirk.

Vier MitarbeiterInnen von Juvivo stehen mit Rat und Tat den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Fein ist, dass es nun auch für Kinder unter 13 Jahren Angebote geben wird. So ist beispielsweise für Kids zwischen acht und zwölf Jahren das Jugendcafe am Montag von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet ist.

Zeit und Raum für Spiel, Spaß, Austausch – ohne Konsumzwang.

Weitere Informationen über das Jugendcafe.


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Teatime im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark

„Teatime im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark – 10. September 2009“

Donnerstag, 10. September 2009, 16.00-18.00 Uhr

1060 Wien, Garbergasse 20

Wir freuen uns, Sie zum Teenachmittag im Mariahilfer Ruhe- und Therpiepark einzuladen.

Beim gemütlichen Nachmittagstee plaudern wir über die Bedeutung von Tee. Wo wird Tee angebaut? Welche Teesorten gibt es? Wo und wann entwickelte sich die Tee-Kultur?

Außerdem freuen wir uns dieses Mal über besondere, blühende!, Köstlichkeiten. Michael Diewald und sein Team von „Blühendes Konfekt“ wird uns mit einer speziellen Tee-Schokolade-Kreation verwöhnen: „Das ‚Blühende Konfekt‘ arbeitet speziell mit der Schönheit und den Aromen von Blüten, Wildkräutern und Duftpflanzen. Nach dem Motto: Willst Du Neues entdecken, verreise nicht, sondern öffne Deine Sinne! In unserer Werkstatt in der Schmalzhofgasse 19 können Sie uns (Donnerstag und Freitag) dabei zusehen, in Blüten-Literatur schmökern – oder natürlich Kostproben und Mitbringsel erwerben.“

Wie immer bei unseren Treffen bringt jede / r bringt etwas mit: Wissenswertes über den Tee, Kulinarisches, Freude am Austausch … Es ist keine Anmeldung notwendig.

Bei Regenwetter genießen wir den Nachmittagstee in der Einfahrt Garbergasse 18.


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„Eh nur ein Baum!“

„Eh nur ein Baum!“

Oder: Wie unsere Demokratie zu Feuerholz verarbeitet wird.

Während die heimischen Medien teilweise sehr kritisch über die internationale Politik berichten, wird dem schleichenden Versuch, die Demokratie in Österreich auszuhöhlen, oftmals viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

„Aktion 21 – Pro Bürgerbeteiligung“ lud für Montag, 15. Juni, in Wien zu einer Pressekonferenz, um diese Entwicklung an Hand eines Beispiels zu thematisieren. Anlaßgebend dafür ist das Engagement der „Bürgerinitiative Luegerplatz“. Diese engagiert sich seit 2006 gegen den Bau einer Tiefgarage unter der riesigen, seit 1994 unter Naturschutz stehenden Platane, auf dem Dr. Karl Lueger-Platz im 1. Wiener Gemeindebezirk.

Die AnrainerInnen-Befragung
Die teure, zwischen 8. und 19. Juni 2009 stattfindende AnrainerInnen-Befragung im Umkreis von 300 Metern um das Garagenprojekt war nicht die Idee der BürgerInnen-Initiative. Sie hat vielmehr von Anfang an auf die Kraft ihrer sachlichen Fragen und Argumente gesetzt:

Besteht wirklich ein Bedarf an weiteren Garagenplätzen im Bereich Luegerplatz, wenn gleichzeitig sogar in Spitzenzeiten hunderte Stellplätze in den naheliegenden Garagen ungenutzt bleiben?

Keine Gefährdung der Platane: Warum ist es dann notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Gefährdung auf ein „vertretbares Restrisiko“ zu beschränken?

Wem ist eigentlich mit einem hoch subventionierten Garagenplatz gedient, der jährlich – trotz Subvention! – das Vierfache eines Parkpickerls kostet?

Der Garagenkoordinator konnte bis heute keine Bedarfsgutachten vorlegen; obwohl drei Jahre Zeit dafür gewesen sind. Dieser Argumentationsnotstand ist wohl auch der zentrale Grund, warum man versucht, sich mittels einer „Befragung“ einen Persilschein für den Garagenbau zu organisieren. Für den „richtigen“ Ausgang der Befragung ist da fast jedes Mittel recht.

Eine Auswahl an den mit der Befragung in Zusammenhang stehenden Ungeheuerlichkeiten boten an diesem Montagvormittag Herta Wessely (Obfrau von „Aktion 21 – Pro Bürgerbeteiliung“, einer überparteilichen und unabhängigen Vereinigung von Wiener Bürgerinnen-Initiativen), sowie Helmut Hofmann und Karin Jahn von der „Bürgerinitiative „Luegerplatz“.

Mit codierten Stimmzetteln anonym abstimmen?
Sowohl am Stimmzettel als auch bei der Adresse des jeweils beiliegenden Schreibens findet sich ein Nummerncode. Eine Zuordnung der Antwort zur Person ist möglich. Niemand kann garantieren, daß eine solche Zuordnung nicht auch gemacht wird. Der Satz in der Aussendung des Wirtschaftsbundes an seine Mitglieder bezüglich dieser Befragung „Nehmen Sie Ihr demokratisches Stimmrecht in Anspruch!“ klingt in diesem Zusammenhang wie blanker Hohn.

Wer bei der „richtigen“ Kammer Mitglied ist, ist dabei!
Nicht nur, daß Personen mehrmals angeschrieben wurden, beispielsweise als WählerIn und als LiegenschaftseigentümerIn oder als GeschäftseigentümerIn und Privatperson, ist es auch von Relevanz, bei welcher Kammer man Mitglied ist. Wirtschaftskammermitglieder sind beispielsweise stimmberechtigt, Arbeiterkammermitglieder nicht. Dieser Umstand ist insofern von Bedeutung, da Angestellte in Geschäften / Betrieben / Schulen / Ministerien / (wissenschaftlichen) Institutionen nicht an der „Befragung“ teilnehmen dürfen. Eine Anfrage seitens der BürgerInnen-Initiative an den Arbeiterkammer-Präsidenten Herbert Tumpel blieb bis dato unbeantwortet.

Wer richtig layoutiert, hält Gegenstimmen optisch im Zaum
Ein auf den ersten Blick nicht erkennbares Gustostückerl stellt die Layoutierung des dem Schreiben und Stimmzettel beiliegenden Blattes mit den Pro- und Kontra-Argumenten dar. Letztere wurden in einer kleineren Zeichengröße verfaßt, der erste (optische) Eindruck der dabei entsteht: Es gibt weniger Argumente gegen als für den Garagenbau; erst ein zweiter, vielleicht manchmal unterbleibender Blick offenbart den „faulen“ Trick.

Was tun mit dem Ergebnis?
Die Auszählung der Stimmen soll am 25. Juni erfolgen. Für die BürgerInnen-Initiative stellt sich die Frage: Wie soll mit dem Ergebnis der „Befragung“ umgegangen werden? Ist ein wie immer geartetes Ergebnis, das auf solch dubioser Basis zustande gekommen ist, akzeptabel? Wie immer das Resultat der BürgerInnenbefragung ausgehen mag: „Eh nur ein Baum“ steht für in Gang gesetzte Prozesse, die sukzessive, von einer breiten Öffentlichkeit unbemerkt, von den Medien großteils ignoriert, demokratische Prinzipien aus den Angeln heben – und die Aufforderung, das demokratische Stimmrecht in Anspruch zu nehmen, zur hohlen Phrase verkommen lassen.

Es wundert nicht, daß sich viele WienerInnen enttäuscht von dieser Form der Politik und Interessensvertretung abwenden, die vor allem eines tut: PopulistInnen und DemagogInnen Feuerholz für ihr unseliges Wirken liefern.

Text: Petra Öllinger
Fotos: Petra Öllinger

Luegerdenkmal mit Tafel "Ich bin dagegen"[caption id=“attachment_172″ align=“alignleft“ width=“150″ caption=“Heinrich Hofmann, Herta Wessely, Karin Jahn am Podium“]Heinrich Hofmann, Herta Wessely, Karin Jahn am Podium[/caption]Pressekonferenz Aktion21

Aktion 21 – Pro Bürgerbetiligung
Bürgerinitiative Luegerplatz


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Tafel mit dem Hinweis „RUHE- und THERAPIEPARK“ ist da

Tafel mit dem Hinweis „RUHE- und THERAPIEPARK“ ist da

Einsatz und Hartnäckigkeit seitens der „Stimmen für die Stille“ haben sich wieder ausgezahlt.

Aufgrund des Engangements der Initiative stellte die SPÖ im Dezember 2008 in der Bezirksvertretungssitzung einen Antrag, in dem die MA 42 aufgefordert wird, eine Tafel beim Eingang zum Vinzenz vom Paul-Park mit dem Hinweis auf die „Widmung“ als RUHE- UND THERAPIEPARK anzubringen. Für Spiel und Spaß soll auf den nächstgelegenen Minna Lachs-Park verwiesen werden.

Nach einigem Nachfragen von „Stimmen für die Stille“ wurde Ende April 2009 endlich eine kleine Tafel auf dem Eingangstor montiert. Allerdings wurde sie innerhalb weniger Stunden heruntergerissen und gestohlen.

Anfang Juni 2009 wurde eine neue Hinweis-Tafel angebracht. Noch hängt sie …
Tafel mit dem Heinweis auf den Ruhe- und Therapiepark


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Kräuterkistl-Infos für Kurzentschlossene

Kräuterkistl-Infos für Kurzentschlossene

Im Rahmen von „Woche des Wohnens“ gibt es heute am 13. Mai 2009 um 16.00 Uhr Tipps fürs Kräuterkistl am Balkon und auf der Fensterbank. Zum Beschnuppern und Probieren wird des auch ein Original-Kräuterkisterl geben.

Ort: Gebietsbetreuung 6., Mittelgasse 6 und am Vorplatz.


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Fotos vom Blumen- und Kräuterpflanzen am 23. April 2009

Fotos vom Blumen- und Kräuterpflanzen am 23. April 2009

Am 23. April 2009 eröffneten GrätzelbewohnerInnen, ParkanrainerInnen, InteressentInnen die Parksaison im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark. Die Kinder vom Nachbarschaftszentrum waren mit großer Begeisterung mit Schauferln und Miniharken am Umgraben und Einsetzen. Der etwas kühlen Temperatur trotzten alle mit heißen (Kräuter-)Tees.

Die Fotos vom Blumen- und Kräuterpflanzen finden Sie in der Fotogalerie und auf Flickr.

Hier ist das Video von Herrn Franz Pelda zu sehen.


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Parkprogramm Frühjahr / Sommer 2009

Parkprogramm Frühjahr / Sommer 2009

Die Parksaison ist eröffnet. Mit einem kleinen feinen Programm soll das grüne Ruhe-Juwel wieder attraktiv werden. Die genauen Termine finden Sie hier im aktuellen Parkprogramm Frühjahr / Sommer 2009 .


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Fragebogen zum Ruhepark

Fragebogen zum Ruhepark

Um die Wünsche, Vorschläge, Meinungen, Ideen … von ParkbesucherInnen zu eruieren, haben wir einen kleinen Fragebogen zusammengestellt. Sie finden ihn gleich rechts beim Eingang unter dem Info-Glaskasten.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Fragebogen direkt über unsere Site auszufüllen. Sie können uns den Fragebogen als Word-Dokument per Mail an die „Stimmen für die Stille schicken oder ihn bei einem Parkbesuch in den Postkasten (unter dem Info-Glaskasten) werfen.

Fragebogen zum Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark als Word-Dokument.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.
Petra Öllinger und Georg Schober


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Termine der Bezirksvertretungssitzungen 2009

Termine der Bezirksvertretungssitzungen 2009

Für alle, die live dabei sein wollen, wenn die politisch Agierenden des jeweiligen Bezirks über Anträge abstimmen, Resolutionen einbringen etc., hat unter anderem bei den Bezirksvertretungssitzungen dazu Gelegenheit – Mitdiskutieren und Einmischen seitens der BürgerInnen ist zwar nicht erlaubt, aber schon die Anwesenheit vieler BürgerInnen zeigt den PolitikerInnen, dass Interesse an deren Entscheidungen besteht.

Auf der Seite von Aktion21 – Pro Bürgerbeteiligung finden Sie die jeweiligen Termine für 2009. Termine der Bezirksvertretungssitzungen


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Einladung zum 3. Parkgespräch

Einladung zum 3. Parkgespräch

Wann: 30. März 2009 um 19.00 Uhr
Wo: Gastwirtschaft Hermann / Boris Birisc, Mittelg. 7, 1060 Wien.
Schwerpunkt: Programm 2009 im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Petra Öllinger und Georg Schober


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Literaturliste – Stille, Natur und Stadt, (Kultur-)Arbeit mit SeniorInnen, Zivilcourage

Literaturliste – Stille, Natur und Stadt, (Kultur-)Arbeit mit SeniorInnen, Zivilcourage

Hier finden Sie eine erste kleine Auswahl an interessanter Literatur zu den Themen Stille, Natur erleben in der Stadt (die erwähnten Bücher mit Anregungen für Aktivitäten draußen mit Kindern bieten auch Ideen für Erwachsene!), (Kultur-)Arbeit mit SeniorInnen, Zivilcourage.

Thema Stille

Kalff, Michael; Hergessell, Jessica & Hergessell, Ina: Kinder erfahren die Stille. Naturmeditationen für Kinder, Eltern, Pädagogen. Komplett überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Originalausgabe aus dem Herder Verlag. Traumzeit Verlag, 2008

Thema Natur in der Stadt erleben

(auch als Anregungen für Aktivitäten mit Erwachsenen geeignet)

Gebauer, Michael: Naturbezogene Konzeptbildung im Kindesalter. Verlag Dr. Kovac Hamburg, 2007.

Kallf, Michael u. a. : Handbuch zur Natur- und Umweltpädagogik. Theoretische Grundlagen und praktische Anleitungen für ein tieferes Mitweltverständnis. 3. Auflage. Günter Albert Ulmer Verlag Tuningen, 2001.

Lipka, Daniela: Abenteuer. Natur. Wien. Unterwegs zu Biber, Zauberpflanze & Co.
Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Wien – Ma 22. Verlag Berger Horn, Wien, 2005.

Nagel, Ueli; Pünchera, Tina; Ryser, Martin; Wiher, Pit; Weinmann, Hanna & Volkart, Hansruedi: Stadt-Entdeckungen: Natur vor der Tür. Pestalozzianum Verlag / Zytglogge Verlag Zürich, 1997.

Österreicher, Herbert & Prokop, Edeltraud: Kinder wollen draußen sein. Natur entdecken, erleben und erforschen. Kallmeyer bei Friedrich in Velber / Erhard Friedrich Verlag Seelze, 2006.

Unterbrunner, Ulrike: Natur erleben. Neues aus Forschung & Praxis zur Naturerfahrung. Herausgeber Forum Umweltbildung. Studien Verlag Innsbruck, 2005.

Thema (Kultur-)Arbeit mit SeniorInnen

Institut für Bildung und Kultur e. V. (Hg.): Seniorenkulturarbeit. Handreichungen: Künstler in der kulturellen Bildungsarbeit. Förderschwerpunkt 1989. Remscheid, 1989.

Von Zedlitz-Herpertz, Silke: Aktivierende Forderung mit älteren Menschen. Übungssammlung. Reinhardts – Gerontologische Reihe im Ernst Reinhardt Verlag München, Basel.

Weitere interessante Bücher zum Thema Aktivitäten mit älteren Menschen sind ebenfalls in der Reinhardts – Gerontologische Reihe erscheinen.

Thema Zivilcourage

Singer, Kurt: Zivilcourage wagen. Wie man lernt, sich einzumischen. 3., überarbeitete Auflage. Ernst Reinhardt Verlag München, Basel, 2003.
ACHTUNG: Nur mehr als e-book oder in Büchereien / Bibliotheken erhältlich.


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Dem Schnee zuhören

Dem Schnee zuhören

Der bayerische Liedermacher und Querdenker Hans Söllner im Sitzstreik und im Gespräch über die Stille, leise und laute Trauer sowie den Unterschied zwischen still sein und totschweigen. Das Gespräch führte Anja Keglevic von der Straßenzeitung „Apropos“

Dem Schnee zuhören

Salzburger Straßenzeitung „Apropos“


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HAKENKREUZE IN MARIAHILF

HAKENKREUZE IN MARIAHILF

Im Mariahilfer Minna Lachs-Park wurden einige Feuermauern der an den Spielplatz angrenzenden Häuser mit Hakenkreuzen beschmiert. Anfang dieser Woche haben wir das Stadtgartenamt (MA 42), die Bezirksvorstehung, alle im Bezirksrat vertretenen Parteien und ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) informiert.

RASCH UND UNBÜROKRATISCH HANDELN

Wir erwarten eine rasche und unbürokratische Beseitigung dieser „Graffiti“ und werden hier im Blog gerne über die Reaktionen berichten.

Das Stadtgartenamt hat sofort die Hausverwaltungen der betroffenen Häuser angeschrieben. Grundsätzlich sind diese für die Entfernung der unter das Verbotsgesetz fallenden Schmierereien zuständig.

EINE FAIRE LÖSUNG FINDEN

Nachdem die Gesetzesübertretung von einem Spielplatz aus begangen wurde, stellt sich uns allerings die Frage, ob die anfallenden Kosten nicht aus Gründen der Fairneß aus dem Bezirksbudget beglichen werden sollten. Erst das Vorhandensein des im öffentlichen Interesse liegenden Parks ermöglichte es, die Hakenkreuze an den Feuermauern anzubringen.

ZEITGESCHICHTLICHE UND kÜNSTLERISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA FÖRDERN

Wenn sich Schmieraktionen mit rassistischen oder nazistischen Symbolen bzw. Parolen wiederholen sollten, wäre dies, die Zustimmung der betroffenen Hauseigentümer vorausgesetzt, eine gute Gelegenheit, die zeitgeschichtliche und künstlerische Auseinandersetzung von SchülerInnen mit dem Nationalsozialismus zu fördern. Eine Möglichkeit ist beispielsweise das Übermalen und Verfremden der Symbole im Rahmen des Kunstunterrichts – Kinder und Jugendliche zeigen Zivilcourage und schaffen zugleich ein temporäres antifaschistisches Mahnmal.

LINKS

Institut für Graffiti-Forschung

Institut für Graffiti-Forschung: Graffiti und Rechtsextremismus

Institut für Graffiti-Forschung: Dieter Schrage, Norbert Siegl: Zusammenfassung und Empfehlungen
Rechtsextreme Parolen und Zeichen. Graffiti und Sticker als Medium interkultureller Kommunikation (ein Projekt des Instituts für Graffiti-Forschung)

Wikipedia – Eine Swastika ist ein Kreuzsymbol mit winkeligen oder gebogenen Enden …

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Zara – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

Büro der Bezirksvorstehung Mariahilf


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Beschallungsfrei in der Hörstadt

Beschallungsfrei in der Hörstadt

Mut zur Stille – Beschallungsfrei in Linz und anderswo.

Das „Stille Örtchen“ macht seinem Namen schon lange nicht mehr alle Ehre – Zwangsbeschallung am Klo gehört vielerorts zum „guten Ton“. Beim Einkaufen, im Cafehaus oder beim Wirten; Hintergrundmusik und Radioquasselstimmen verstopfen die Ohren. Ist diese Zwangsberieselung für KonsumentInnen im harmlostesten Fall eine Belästigung, bedeutet sie für die Menschen, die an diesen Orten arbeiten, eine gesundheitliche Gefährdung.

Alle jene, die bis jetzt scheel von Mitmenschen angeschaut wurden, wenn sie beispielsweise im Restaurant um ein Leiserschalten / Abdrehen der Musik baten, können sich „Tonschützen“-Hilfe“ holen und selbst gegen Zwangsbeschallung aktiv werden.

Hörstadt ist eine Initiative von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas, die sich für „eine bewusste und menschenwürdige Gestaltung unserer hörbaren Umwelt“ einsetzt. Hörstadt setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen:
Beschallungsfrei – Der Kampagne gegen Zwangsbeschallung (Start im Oktober 2008);
der Linzer Charta als Leitlinie für Stadtgestaltung in akustischem Sinne (Gemeinderatsbeschluß Jänner 2009);
dem Akustikon als Welt des Hörens im Zentrum von Linz (Eröffnung Sommer 2009).

Wer seinen Ohren in der Stadt eine Auszeit gönnen möchte, kann das in Linz im öffentlichen Ruhepol „Centralkino“ tun. Ab Mai 2009 finden in der Rudigierhalle im Linzer Mariendom die Ohren ebenfalls einen Erholungsort.

Beschallungsfrei ist mittlerweile eine nicht unerhebliche Anzahl von Unternehmen, Organsiationen, Institutionen.

Zu wünschen ist, daß dieser Mut zur Stille weiterhin – auch nach 2009 und über Oberösterreich hinaus – von sich hören läßt.


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Vom konsequenten Nachhaken

Vom konsequenten Nachhaken

Im November des Vorjahres stieß ich bei einem Spaziergang durch Mariahilf auf großflächige Schmierereien. Der Tatort befindet sich in der Schmalzhofgasse im Bereich der Gedenktafel, die an die Novemberpogrome 1938 bzw. an die Vernichtung der dortigen Synagoge erinnert.

Ich thematisierte diesen Umstand nebst einigen zusätzlichen Überlegungen bezüglich der Form des öffentlichen Gedenkens an die Shoah in dem Beitrag „Die Novemberpogrome in Mariahilf. An ihren Taten, nicht an ihren Worten sollt ihr sie erkennen“.

Ich ging damals davon aus, daß der Beitrag mithelfen würde, diese unakzeptable Situation rasch zu beenden.

Als mich im Jänner dieses Jahres mein Weg wieder an der Gedenktafel vorbeiführte und ich mich dort mit einem unveränderten Zustand konfrontiert sah, reagierte ich nochmals umgehend, informierte das Büro der Bezirksvorstehung, die Israelitische Kultusgemeinde und die Leitung des PensionistInnen-Wohnhaus Mariahilf, auf dessen Rückseite sich die Gedenktafel befindet. Gleichzeitig ersuchte ich um die rasche Beseitigung der Graffiti.
Eine der angeschriebenen Stellen reagierte bereits am nächsten Tag und behauptete, daß die Tafel regelmäßig gereinigt würde. Außerdem erhielt ich den Titel „Beschwerdeführer“ und wurde um konstruktive Vorschläge ersucht. So konnte ich mich gleich zu Beginn über ein Stück Realsatire aus Mariahilf „erfreuen“.

Mein Warten auf weitere Antworten wurde vorerst nicht belohnt, sodaß ich mich entschloß – nach einer gebührlichen Wartezeit – ein weiteres Mail an die verbleibenden beiden Stellen zu senden.

Erfreulicherweise erhielt ich nun immerhin eine Nachricht. Mir wurde mitgeteilt, daß die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) für die Reinigung zuständig sei und diese auch bereits veranlaßt wurde.

Beim Dritten im Bunde bedurfte es zu guter Letzt eines Briefes, um diesen aus der Reserve zu locken.
Kürzlich traf das Antwortschreiben ein: Man habe sich bereits nach meinem ersten Mail mit den zuständigen Stellen ins Einvernehmen gesetzt. Ich staunte. Und ich fragte mich, warum man mir das nicht gleich nach diesem meinen ersten Mail geschrieben hat, sondern mich im Antwort-Nichts hängen ließ …
Vielleicht, um mich im konsequenten Nachhaken zu schulen? Denn in der Zwischenzeit hatte ich meinerseits bereits mit der MA 7 Kontakt aufgenommen. Von einer Dame der Kulturabteilung erhielt ich rasch und unbürokratisch die Information, daß die Tafel bzw. ihr Umfeld nicht nur gereinigt, sondern auch die schon etwas in die Jahre gekommene und dadurch verblaßte Schrift nachgezogen werde. Zur Durchführung dieser Arbeiten müsse die wärmere Jahreszeit abgewartet werden .

Ich freue mich auf die baldige positive Erledigung und bin voller Hoffnung, daß Fragen und aufgezeigte Probleme in Zukunft vielleicht etwas rascher und weniger umständlich gelöst werden.

Georg Schober


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Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark bleibt in seiner Funktion erhalten

Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark bleibt in seiner Funktion erhalten

Frau Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann stellte anläßlich der Mariahilfer Bezirksvertretungssitzung vom Dezember 2008 fest: Es wird nicht erwogen, den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark in einen Spielplatz umzugestalten.

Zu dieser Klarstellung kam es auf Grund einer Anfrage der „Grünen Alternative“ und einer Resolution der ÖVP. Die SPÖ ihrerseits steuerte einen Antrag bei, in dem die MA 42 aufgefordert wird, eine Tafel beim Eingang zum Vinzenz vom Paul-Park mit dem Hinweis auf die „Widmung“ als RUHE- UND THERAPIEPARK anzubringen. Für Spiel und Spaß soll auf den nächstgelegenen Minna Lachs-Park verwiesen werden.

„Stimmen für die Stille“ nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, daß sich alle im Bezirksparlament vertretenen Parteien zum Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark bekennen und somit Überlegungen zu seiner Umgestaltung – zumindest fürs erste – vom Tisch sind. Damit es nicht bei einem Lippenbekenntnis bleibt, bleiben die „Stimmen für die Stille“ bleiben am Ball …

Bericht über die Bezirksvertretungssitzung am 11. Dezember 2008

Vorkommnisse wie Lärm und Vandalismus, das Beschimpfen von Behinderten Kindern als Krüppeln, Schmierereien wie „Sieg Heil“ oder „Mera du verfickte Hure“, das Anpöbeln von PassantInnen dürfen sich 2009 nicht wiederholen.

Im Fall des Falles ist auch Ihr Reagieren gefragt. Informieren Sie bei Problemen die Verantwortlichen umgehend und fordern Sie von ihnen lösungsorientiertes Handeln ein. Die Helpline auf der Site der „Stimmen für die Stille“ hält alle in diesem Zusammenhang relevanten Kontaktdaten für Sie bereit.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge für das Programm in der Parksaison 2009 und vor allem auf Ihren Besuch des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks.

Petra Öllinger und Georg Schober


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Rückblick auf die zweite Gesprächsrunde „Stimmen für die Stille“

Rückblick auf die zweite Gesprächsrunde „Stimmen für die Stille“

Diese fand am Montag, den 12. Jänner 2009 wieder in der Gastwirtschaft Hermann / 6. Bezirk statt.

Die Themen waren dieses Mal:

Ideen / Pläne für Frühjahr 2009
Infos und Austausch mit Herrn Raimund Krendl, Präventionsbeamter im Wachzimmer Stumpergasse

Die Gesprächspunkte:

1.) Was hat sich seit dem letzten Treffen am 24. November 2008 getan.

  • Infos über die Bezirksvertretungssitzung am 11. Dezember 2008.
  • Ergebnis der online – Umfrage des Bezirksjournals im Dezember 2008: „Mehr Geld für den Ruhe- und Therapiepark?“ 87% stimmten mit „ja“.
  • Helpline-Liste auf der Site „Stimmen für die Stille“: Ansprechpersonen, die bei Schwierigkeiten, bei Fragen, für Anregungen kontaktiert werden können. Wichtig ist, dass die BewohnerInnen ihre Anliegen bei den entsprechenden Stellen deponieren.
  • 2.) Ideen für ein (Frühjahrs-)Programm 2009. Wer könnte etwas machen?
    Wer hat Kontakt zu Institutionen, die im Park aktiv sein möchten?

    3.) Weitere Möglichkeiten der Bewerbung des Ruhe- und Therapieparks.

    4.) Herr Revierinspektor Raimund Krendl berichtet über seine Tätigkeit als Präventionsbeamter. Fragen und Austausch.

    5.) Festlegen eines Termins für das nächste Treffen – voraussichtlich Mitte / Ende März 2009.

    Petra Öllinger und Georg Schober berichteten kurz über den Prozess bezüglich des Parks seit dem letzten Gespräch am 24. November 2008.
    siehe dazu auch die früheren Beiträge in dieser Rubrik.

    An diesem Abend berichtete Herr Revierinspektor Raimund Krendl, Präventionsbeamter in der Stumpergasse, über seine Tätigkeit.

    Eine Auswahl an den derzeitigen Projekten:
    Gewaltprävention in Schulen mit SchülerInnen im Strafmüdigkeitsalter (der Fokus liegt bei den 13- bis 15-Jährigen).
    Im 6. Bezirk sind zur Zeit folgende Schulen involviert: KMS Loquaiplatz, SPZ Spalowskygasse, Marchettigasse, St. Marien/Liniengasse.
    Verschiedene Formen der Präventionstätigkeit in den Schulen: Vorträge, Workshops, Ganzjahresprojekte. Die Schülerinnen und Schüler sollen u.a. sensibilisiert hinsichtlich der Fragen: Was bedeutet es, wenn ich jemanden beschimpfe? Was bedeutet es, wenn ich jemanden schupse? Was bedeutet es, wenn ich jemanden tätlich angreife?
    Idee, ist daß alle Schulen des 4./5./6. Bezirks in diese Programme miteinbezogen werden.
    Geplant ist ein Treffen mit allen Verantwortlichen der Schulen (DirektorInnen, LehrerInnen) und der Polizei.

    Weiters fand ein Austausch in Gruppe statt, was getan werden kann, wenn es zu brenzligen Situationen kommt. (Stichwort: Zivilcourage).

    Von den Anwesenden wurde auch der Wunsch geäußert, dass die Polizeistreife wieder öfter durch die Garbergasse fährt und ExekutivbeamtInnen auch eine kurze Runde im Park machen.

    Es gab wieder (dieses Mal schon sehr konkrete) Ideen bezüglich Programme im Park und der Bewerbung des Parks.

    Eine Auswahl der Ideen finden Sie hier – wir freuen uns wie immer über weitere Vorschläge. Wenn Sie mitmachen wollen, oder jemanden kennen, der/die den einen oder anderen Programmpunkt gestalten will – geben Sie uns einfach Bescheid. Wir brauchen jede Unterstützung.

  • Tag des Tees (jede/r bringt was mit) – unterschiedliche Tees werden angeboten und verkostet.
  • Gestaltung eines Erntedankfestes.
  • Treffpunkt für ältere GrätzelbewohnerInnen – Austausch.
  • Heimkino im Park für ältere Menschen – alte Filme, zum Beispiel „Vier Jahreszeiten“.
  • Pflanzentauschbörse und Pflanzenauktion, Pflanzentombola. Menschen können (seltene) Pflanzen tauschen und bei einer Auktion erwerben.
  • Tafel aufhängen mit Zettel, wo die Leute draufschreiben können, was ihnen gefällt oder auch nicht.
    „Wiederbelebung“ des Postkastens unter dem Glaskasten im Park, hier können Menschen ihre Ideen auf Zettel schreiben und in den Postkasten werfen.
  • KünstlerInnen“tauschbörse“ – kreative Menschen zeigen ihr Können.
  • Vogelnistkästen anbringen – Umweltberatung, Vogelschutzvereine etc. einladen für Infonachmittag über Vögel und andere Tiere.

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    Neuigkeiten aus dem Büro der Mariahilfer Bezirksvorstehung

    Neuigkeiten aus dem Büro der Mariahilfer Bezirksvorstehung

    Wie bereits in unserem Newsletter im Dezember erwähnt, soll in Mariahilf ein Jugendcafe (nichtkommerzieller Jugendtreffpunkt) entstehen.
    Wie ebenfalls kurz berichtet, gab es die Überlegung, das Cafe in der Gumpendorferstraße 60 einzurichten.

    Der Standort wurde uns auf Anfrage aus dem Büro der Mariahilfer Bezirksvorstehung am 20. Jänner 2009 bestätigt:

    Das Jugendcafe soll, wie bei der Bezirksvertretungssitzung im Dezember 2008 beschlossen, in der ehemaligen Schlecker-Filiale in der Gumpendofer Straße 60 untergebracht werden. Die Verhandlungen zwischen Wiener Wohnen, der MA 13 und Juvivo laufen. Sobald ein konkretes Konzept bzw. ein Eröffnungstermin feststeht, wird die Öffentlichkeit darüber informiert werden.

    Die Sozialraumstudie in Mariahilf soll, wie ebenfalls von uns berichtet, im Frühjahr 2009 starten.


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    100 Tage „Stimmen für die Stille“

    - 100 Tage „Stimmen für die Stille“

    Heute vor 100 Tagen ging die Homepage der „Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks online.
    In diesen etwas mehr als drei Monaten wurde die Homepage laut Statistik von 2023 Personen besucht, diese riefen insgesamt 6869 Seiten auf.

    Ein stattliches Ergebnis für ein vermeintlich kleines regionales Problem. – Sozial auffällige Jugendliche – Lärm, Aggression und Vandalismus im Grätzl und im Park. Die Probleme wurden von der Bezirksvorstehung monatelang nicht erkannt, beziehungsweise ignoriert. Die zahlreichen BesucherInnen der Homepage und viele Gespräche mit AnrainerInnen haben uns gezeigt, wie hoch das Bedürfnis der Menschen nach Ruhe ist und wie sehr die AnwohnerInnen rund um den Park unter dem Lärm- und Vandalismusproblem gelitten haben.

    Die „Stimmen für die Stille“ konnte gemeinsam mit vielen Menschen, die die Initiative unterstützen, die im Bezirksparlament vertretenen Parteien „beflügeln“.
    Alle Parteien, selbst die SPÖ, die in Person der Bezirksvorsteherin Frau Renate Kaufmann, noch wenige Monate zuvor die Idee des Ruhe- und Therapieparks in Frage gestellt hat, sind für dessen Erhalt.
    Schon die kommende Parksaison wird zeigen, was von den Bekenntnissen zu halten ist und ob die politisch Verantwortlichen dazugelernt haben. Wir sind jedenfalls bereit, auftauchende Probleme zu benennen und im Interesse aller Betroffenen an deren Lösung mitzuwirken.

    Ebenfalls noch im Dezember des Vorjahres wurden die Erhöhung der für die Jugendarbeit zur Verfügung stehenden Mittel auf 205.000 Euro und die Einrichtung eines (nichtkommerziellen) Jugendcafes im Bezirksparlament beschlossen. Wir meinen, daß das Engagement der „Stimmen für die Stille“ diese Entwicklung zumindest beschleunigt hat.

    Über das breite Interesse an unserer Initiative freuen wir uns sehr und verknüpfen sie mit einer Bitte:
    Besuchen Sie den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark. Teilen Sie uns Ihre Ideen für den Park mit. Informieren Sie bei Problemen die zuständigen Stellen und fordern Sie eine Lösung (siehe Helpline). Wir veröffentlichen gerne Ihre Erfahrungen.
    Wenn Sie möchten, können Sie gerne mit einem Kürzel beziehungsweise einem Pseudonym unterzeichnen. Ihre E-Mailadresse wird niemals veröffentlicht und Ihr Name nur dann, wenn Sie dies wünschen.
    Leiten Sie die Informationen auch an andere Menschen weiter. Bei der Weiterentwicklung der Initiative ist uns jede einzelne Stimme eine große Unterstützung und Motivation. Wir sind davon überzeugt, daß die „Stimmen für die Stille“ viele Menschen dabei unterstützen können, Probleme in ihrem Wohn- und Lebensumfeld anzusprechen und gemeinsam im Interesse aller Lösungen zu finden.


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    Firefox an die eigenen Bedürfnisse anpassen

    - Firefox an die eigenen Bedürfnisse anpassen

    Die Seite „Hilfe / Barrierefreiheit“ wurde um einen Hinweis ergänzt, wie Sie den Browser Firefox an Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse (beispielsweise Schriftgröße, Schriftfarbe und Schriftart) anpassen können. Es stehen Ihnen nun neben Hinweisen für den Explorer auch solche für den Firefox zur Verfügung.


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    Wachzimmer Stumpergasse: neue Telefonnummer

    - Einladung zum 2. Gespräch am Montag, 12. Jänner 2009 um 19.00 Uhr

    Achtung: Das Wachzimmer in der Stumpergasse 42, 1060 Wien, ist unter einer neuen Telefonnummer bzw. Durchwahl zu erreichen.
    (01) / 313 10 553 54.


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    Einladung zum 2. Gespräch am 12. Jänner 2009

    - Einladung zum 2. Gespräch am Montag, 12. Jänner 2009 um 19.00 Uhr

    Ideen / Pläne für Frühjahr 2009
    Infos und Austausch mit Herrn Raimund Krendl, Präventionsbeamter im Wachzimmer Stumpergasse

    Wir setzen unsere Gesprächsreihe gemeinsam mit GrätzelbewohnerInnen, Park-AnrainerInnen und InteressentInnen zum Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark fort.

    Wann: Montag, 12. Jännerr 2009 um 19:00 Uhr
    Wo: Gastwirtschaft Hermann / Boris Biricz 1060 Wien, Mittelgasse 7 / Ecke Oskar Werner-Platz

    Das nächste Frühjahr und damit die Probleme (Vandalismus/Lärm) im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark, Garbergasse 20 und seinem Umfeld kommen bestimmt.

    Im ersten Teil des Abends wollen wir Ideen und Pläne für ein lebendiges Programm im Park entwickeln.
    Im zweiten Teil des Abends wird uns Herr Revierinspektor Raimund Krendl von seiner Arbeit als Präventionsbeamter erzählen und uns Tipps für Konfliktlösungen unter anderem mit sozial auffälligen Kindern und Jugendlichen geben.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


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    „Stimmen für die Stille“ – Newsletter Nr. 2 vom 17. 12. 2008

    „Stimmen für die Stille“ – Newsletter Nr. 2 vom 17. 12. 2008

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Liebe UnterstützerInnen der „Stimmen für die Stille“!
    Liebe Interessierte am Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark!

    Wir freuen uns, Ihnen die zweite Nummer unseres Newsletters zu übersenden.
    Ganz besonders freuen wir uns, Ihnen ein vorweihnachtliches Geschenkspackerl zu überreichen: Im Rahmen der Mariahilfer Bezirksvertretungssitzung am 11. Dezember haben wir erfahren, daß eine Umgestaltung des Ruhe- und Therapieparks in einen Spielplatz fürs erste vom Tisch ist. Damit es nicht bei einem politischen Lippenbekenntnis bleibt, bleiben „Stimmen für die Stille“ gemeinsam mit Ihrer Unterstützung dran …

    Nun geht es darum, dass Ideen/Lösungsansätze im Zusammenhang mit den sozial verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen in die Tat umgesetzt werden und daß der Park wieder attraktiv wird für Ruhesuchende, SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen.

    In diesem Zusammenhang unsere Bitte an Sie: Kontaktieren Sie die Agierenden aus Politik und der Jugendbetreuung und fragen Sie nach deren Konzepten und Plänen. Wir haben eine Helpline-Liste auf unserer Seite mit den Ansprechpersonen, Telefonnummern, E-Mails zusammengestellt.
    Es ist wichtig, daß möglichst viele Menschen Lösungen und deren Umsetzung von den Verantwortlichen einfordern!

    Unsere nächste Gesprächsrunde findet am 12. Jänner 2009 in der Gastwirtschaft Herrmann statt. Dieses Mal wird auch Herr Krendl, Präventionsbeamter vom Wachzimmer in der Stumpergasse, dabei sein.

    Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2009.

    Mit freundlichen Grüßen

    Petra Öllinger und Georg Schober.

    INHALTSVERZEICHNIS

    • ++01: WAS GIBT ES NEUES?
    • +01.01: Kurzbericht von der Mariahilfer Bezirksvertretungssitzung.
    • +01.02: Mariahilfer Bezirksvertretungssitzungen 2009 – warum deren Besuch Sinn macht.
    • +01.03: Termin für das nächste Gespräch „Stimmen für die Stille“ am 12. Jänner 2009.
    • +01.04: Wenn’s vor Weihnachten kracht und schallt – Pyrotechnikgesetz.
    • +01.05: Unterstützung durch Unterschriften.
    • +01.06: „Stimmen für die Stille“ – literarischer Adventkalender.
    • ++02: SERVICE UND IMPRESSUM.

    ++01: WAS GIBT ES NEUES?

    +01.01. Kurzbericht von der Mariahilfer Bezirksvertretungssitzung.

    Am Donnerstag, den 11. Dezember fand die letzte Bezirksvertretungssitzung des Jahres in Mariahilf statt.
    Hier finden Sie unseren Kurzbericht mit dem Fokus auf den Ruhe- und Therapiepark.

    Frau Renate Kaufmann stellte fest: Es wird nicht erwogen, den Ruhe- und Therapiepark in einen Spielplatz umzugestalten.
    Zu dieser Klarstellung kam es auf Grund einer Anfrage der „Grünen Alternative“ und einer Resolution der ÖVP. Die SPÖ ihrerseits steuerte einen Antrag bei, in dem die MA 42 aufgefordert wird, eine Tafel beim Eingang zum Vinzenz vom Paul-Park mit dem Hinweis auf die „Widmung“ als RUHE- UND THERAPIEPARK anzubringen. Für Spiel und Spaß soll auf den nächstgelegenen Minna Lachs-Park verwiesen werden.

    „Stimmen für die Stille“ nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, daß sich die im Bezirksparlament vertretenen Parteien zum Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark bekennen und somit Überlegungen zu seiner Umgestaltung – zumindest fürs erste – vom Tisch sind. Damit es nicht bei einem Lippenbekenntnis bleibt, bleiben die „Stimmen für die Stille“ gemeinsam mit Ihrer Hilfe dran …

    Zu den Themen Jugendbetreuung/Parkbetreuung, aufsuchende Jugendarbeit gibt es ebenfalls erste positive Schritte:
    Dazu zählt die in der Bezirksvertretungssitzung beschlossene Erhöhung der Mittel für die Jugendbetreuung in Mariahilf von 87.000 auf 205.000 Euro. Ein Jugendcafé (nichtkommerzieller Jugendtreffpunkt) soll entstehen (angedacht ist eine leer stehende Räumlichkeit in der Gumpendorferstraße 62). Der Verein Juvivo wird dieses Projekt betreuen. Wir gehen davon aus, Sie zirka Mitte Jänner näher informieren zu können.

    Artikel auf wien.at: Erstes Mariahilfer Jugendcafe steht im Raum `

    Was unter anderem noch fehlt, ist ein Gespräch zwischen den für Vandalismus, Lärm usw. verantwortlichen Kindern und Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigten und den Schulen. Alles andere würde bedeuten, daß man den Kids vermittelt, ihr Verhalten hätte keinerlei Konsequenzen und sie könnten jederzeit tun, was ihnen gerade einfällt.

    Leider endet das Demokratieverständnis im Rahmen der Bezirksvertretungssitzungen teilweise genau dort, wo die gewählten MandatarInnen in unmittelbaren Kontakt mit der Bevölkerung treten könnten. Schriftliche Unterlagen zu den Anträgen, Resolutionen und Anfragen gibt es für die BesucherInnen nicht und Fragen an die Mandatare und Mandatarinnen sind nicht gestattet.

    Eine interessante, in Zusammenhang mit der Beantwortung der Anfrage der „Grünen Alternative“ durch Frau Bezirksvorsteherin Kaufmann zu stellende Frage wäre beispielsweise gewesen, welche Ergebnisse die vielen von ihr in Verbindung mit den Problemen rund um den Ruhe- und Therapiepark geführten Gesprächen eigentlich hervorgebracht haben oder wie das Konzept von Juvivo für das Jugendcafé aussieht.
    Auch hätten wir Frau Kaufmann darüber aufklären können, daß die kalte Jahreszeit zwar „beruhigend“ auf die im Grätzel ihr Unwesen treibenden sozial auffälligen Kinder- und Jugendlichen einwirkt, diese sich aber keineswegs aus dem öffentlichen Raum zurückgezogen haben.
    Nein, es ist KEIN vorweihnachtliches Wunder geschehen.

    ANTRAG DER SPÖ MARIAHILF

    Die der Sozialdemokratischen Fraktion der Mariahilfer Bezirksvertretung angehörenden unterfertigten BezirksrätInnen stellen gemäß § 24 der Geschäftsordnung für die Bezirksvertretung folgenden Antrag:

    Hinweistafel „Vinzenz von Paul-Park“

    Die MA 42 möge eine Tafel beim Eingang zum Vinzenz vom Paul Park anbringen mit dem Hinweis RUHE- UND THERAPIEPARK!
    Für Spiel und Spaß soll auf den nächstgelegenen Mina Lachs Park verwiesen werden.

    Begründung
    Um die Ruhe und den Erholungswert dieses kleinen Parks zu gewährleisten, wäre eine Anbringung dieser Hinweistafel sehr begrüßenswert. Dieser Hinweis soll auf die Besonderheit dieses Parks aufmerksam machen, wobei der Begriff RUHE und THERAPIE hervorgehoben werden soll.

    ANFRAGE DER GRÜNEN ALTERNATIVE MARIAHILF UND BEANTWORTUNG DURCH BEZIRSKVORSTEHERIN RENATE KAUFMANN

    „Weiterbestand des Ruhe- und Therapie-Parks“

    In den Jahren 2002/2003 wurde der Vinzenz von Paul-Park in der Garbergasse 20 unter Einbeziehung der AnrainerInnen um etwa 140.000 Euro zum ersten Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark umgestaltet. Bei der Gestaltung wurden damals speziell die Bedürfnisse von Ruhesuchenden, älteren und behinderten Menschen berücksichtigt.

    Wenige Jahre später wird nun der weitere Bestand des Vinzenz von Paul-Parks als Ruhe- und Therapiepark von der Bezirksvorsteherin in Frage gestellt und der Umbau zu einem Spielplatz erwogen.

    Wie weit sind diese Pläne gediehen und welche Kosten würde ein neuerlicher Umbau des Parks verursachen?

    Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Probleme mit den sozial auffälligen Kindern und Jugendlichen (Vandalismusakte, Schmierereien, Beschimpfungen von AnwohnerInnen und PassantInnen, etc.) im Park und im umgebenden Grätzel in den Griff zu bekommen? Gibt es Kontakte zu den Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigten, zu den Schulen?

    Was wurde bisher getan, um im Frühjahr kommenden Jahres Angebote für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen, um so die Schwierigkeiten zu minimieren?

    Beantwortung der Anfrage

    Es wird nicht erwogen, den Ruhe- und Therapiepark in einen Spielplatz umzugestalten.

    Bezüglich der Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um den Vandalismus in den Griff zu bekommen, kann ich einerseits berichten, daß es intensive Kontakte zur Polizei, zu den Schulen, den Kindern und Jugendlichen selbst (über die Parkbetreuung Juvivo) gibt. Ich habe auf Grund der Beschwerden aus der Anrainerschaft mehrere Treffen mit den ParkbetreuerInnen, dem Jugendbeauftragten der Polizei, der MA 13 und den Betroffenen einberufen. Die Probleme konnten daraufhin vorerst in den Griff bekommen werden. Der Beginn der kalten Jahreszeit hat bewirkt, daß sich diese Jugendliche zur Gänze aus dem öffentlichen Raum zurückgezogen haben.

    Weiters sind wir alle heute gefragt, eine Entscheidung bezüglich der Finanzierung eines „Jugendcafes“ im Bezirk zu treffen.

    RESOLUTION DER ÖVP MARIAHILF

    „Erhaltung des Vinzenz-von-Paul-Parks als Ruhe- und Therapiepark“

    Die Bezirksvertretung Mariahilf spricht sich dafür aus, daß der Vinzenz-von-Paul-Park als Ruhe- und Therapiepark in Mariahilf erhalten bleibt.

    Der Vinzenz-von Paul-Park in der Garbergasse 20 wurde 2002/2003 unter Einbindung der Anrainer/innen zum 1. Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark umgebaut. Erholung- und Ruhesuchende, ältere und / oder behinderte Menschen finden hier einen Ort, an dem sie Entspannung erleben, aber auch zu Aktivitäten eingeladen sind. Leider haben Jugendliche im heurigen Jahr die Benutzung des Parks wiederholt gestört, nun steht eine alternative Verwendung zur Diskussion. Die Anrainer/innen sich aber eine Beibehaltung des Status quo als Ruhe- und Therapiepark.

    +01.02: Mariahilfer Bezirksvertretungssitzungen 2009 – warum deren Besuch Sinn macht.

    Besuchen Sie die Bezirksvertretungssitzung. Politik braucht Kontrolle, Anregung und Unterstützung durch jeden einzelnen von uns. Je mehr Menschen den PolitikerInnen auf die Finger sehen, um so schwieriger wird es für Sie, eine abgehobene, den Interessen der Menschen widersprechende Politik zu betreiben.

    Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf 2009

    17. ordentliche Sitzung – 03.12.2009
    16. ordentliche Sitzung – 17.09.2009
    15. ordentliche Sitzung – 18.06.2009
    14. ordentliche Sitzung – 12.03.2009

    Genauere Infos zu der jeweiligen Bezirksvertretungssitzung und über Mariahilf erhalten sie auf wien.gv.at.

    Die Sitzungsprotokolle der Bezirksvertretung des 6. Bezirks, sind wie jene aus den anderen Bezirken Wiens, mit einiger Verzögerung auf wien.gv.at nachzulesen:

    Auszug aus der Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen.

    Öffentlichkeit der Sitzungen
    § 5. (1) Die Sitzungen der Bezirksvertretung sind öffentlich.
    (2) Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn es mindestens ein Fünftel der Mitglieder der Bezirksvertretung verlangt und es die Bezirksvertretung nach Entfernung der Zuhörer beschließt oder wenn der Bezirksvorsteher dies anordnet und die Bezirksvertretung nach Entfernung der Zuhörer nicht anderes beschließt. Von Sitzungen der Bezirksvertretung, in denen der Voranschlag oder der Rechnungsabschluss für den Bezirk behandelt wird, darf die Öffentlichkeit nicht ausgeschlossen werden.

    Eintritt und Verhalten der Zuhörer
    § 6. (1) Der Eintritt von Zuhörern zu den öffentlichen Sitzungen einer Bezirksvertretung erfolgt nach den Weisungen des Vorsitzenden sowie nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Plätze.
    (2) Vor dem Eintritt sind gefährliche Gegenstände sowie Taschen und andere Gepäckstücke abzugeben. Ausnahmen bewilligt der Vorsitzende. Für die Aufbewahrung von Gegenständen ist kein Entgelt zu entrichten.
    (3) Im Sitzungssaal dürfen Bild- und Tonbandaufnahmen nur mit Bewilligung des Vorsitzenden vorgenommen werden.
    (4) Die Zuhörer haben sich jeder Äußerung zu enthalten. Zuhörer, die die Beratungen der Bezirksvertretung in irgendeiner Weise stören oder behindern, hat der Vorsitzende nach vorausgegangener fruchtloser Mahnung zur Ordnung und Unterbrechung der Sitzung aus dem Sitzungssaal entfernen zu lassen. Er kann auch verfügen, dass alle Zuhörer den Sitzungssaal zu verlassen haben, wobei jedoch die Vertreter der Medien davon ausgenommen werden können. Nach Entfernung der Zuhörer wird die Sitzung fortgesetzt. Wurden alle Zuhörer aus dem Sitzungssaal entfernt, ist der Eintritt von Zuhörern zu dieser Sitzung nicht mehr gestattet.
    (5) Der Sitzungssaal muss Platz für zumindest 20 Zuhörer bieten.

    +01.03: Termin für das nächste Gespräch „Stimmen für die Stille“ am 12. Jänner 2009.

    Das nächste Treffen im Rahmen von „Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks findet statt am Montag, 12. Jänner 2009 um 19.00 Uhr in der Gastwirtschaft Hermann / Boris Birizc, Mittelgasse 7, 1060 Wien.
    Unter anderem wird der Präventionsbeamte (ehemals Jugendkontaktbeamte) Herr Krendl vom Wachzimmer Stumpergasse anwesend sein, von seiner Arbeit erzählen und uns mit Tipps versorgen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    +01.04. Wenn’s vor Weihnachten kracht und schallt – Pyrotechnikgesetz.

    Anlässlich der nahenden Silvesterfeierlichkeiten und der in den letzten Jahren bereits in der Weihnachtszeit beginnenden Knallerei, finden Sie hier einen Auszug aus dem Pyrotechnikgesetz.

    So dürfen beispielsweise pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (z. B. sogenannte Schweizerkracher) an Personen unter 18 Jahren nicht abgegeben werden. Die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen ab der Klasse II im Ortsgebiet ist verboten.

    Ein Hinweis auf die gesetzliche Lage oder / und ein Anruf bei der Polizei (Notruf 133) kann für Ruhe sorgen und die Nerven von Mensch und Tier schonen.
    siehe auch den Link zur „Helpline“

    Bundesgesetz vom 3. Mai 1974, mit dem polizeiliche Bestimmungen über pyrotechnische Gegenstände und das Böllerschießen getroffen werden (Pyrotechnikgesetz 1974). BGBl. Nr. 282/1974. Änderung: BGBl. Nr. 109/1994 (NR: GP XVIII IA 625/A AB 1459 S. 151. BR: AB 4724 S. 579.) und BGBl. I Nr. 98/2001 (NR: GP XXI RV 621 AB 704 S. 75. BR: 6398 AB 6424 S. 679.)

    Auszug aus dem Pyrotechnikgesetz

    Begriffsbestimmung:
    § 1. Pyrotechnische Gegenstände im Sinne dieses Bundesgesetzes sind Unterhaltungs- oder technischen Zwecken dienende Erzeugnisse, die Sätze (Stoffe oder Stoffgemenge) enthalten, bei deren willkürlich ausgelöster chemischer Zustandsänderung bestimmte Bewegungs-, Licht-, Knall-, Rauch-, Nebel-, Druck- oder Reizwirkungen hervorgerufen werden sollen.

    Klasseneinteilung
    § 2. Die pyrotechnischen Gegenstände für Unterhaltungszwecke werden entsprechend ihrer Art und Wirkung eingeteilt in:

    Klasse I: Feuerwerksscherzartikel, Feuerwerksspielwaren,
    Klasse II: Kleinfeuerwerk,
    Klasse III: Mittelfeuerwerk,
    Klasse IV: Großfeuerwerk.

    Feuerwerksscherzartikel, Feuerwerksspielwaren
    § 3. (1) Zur Klasse I gehören pyrotechnische Gegenstände mit einem Gesamtsatzgewicht (Anfeuerungs-, Treib- und Effektsatz) von nicht mehr als 3 g.

    (3) Einfuhr, Überlassung, Besitz und Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse I unterliegen, sofern sie nicht unter die Verbote des Abs. 2 oder des vierten Abschnittes fallen, keiner Beschränkung.

    Kleinfeuerwerk
    § 4. (1) Zur Klasse II gehören pyrotechnische Gegenstände mit einem Gesamtsatzgewicht (Anfeuerungs-, Treib- und Effektsatz) von mehr als 3 g bis 50 g.

    (3) Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen Personen unter 18 Jahren nicht überlassen und von diesen weder besessen noch verwendet werden.

    (4) Die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II im Ortsgebiet ist verboten.
    Der Bürgermeister kann jedoch mit Verordnung bestimmte Teile des Ortsgebietes von diesem Verbot ausnehmen, sofern nach Maßgabe der örtlichen Gegebenheiten durch die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II Sicherheitsgefährdungen und unzumutbare Lärmbelästigungen nicht zu besorgen sind.

    (5) Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen in geschlossenen Räumen nicht verwendet werden.

    Anmerkung
    Unter Ortsgebiet ist in der Bestimmung des § 2 Abs. 1 Z 15 der Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. Nr. 159/1960, das Straßennetz innerhalb der Richtzeichen „Ortstafel“ und „Ortsende“ zu verstehen.

    Verwendung unter besonderen Umständen
    § 17. Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen und Gotteshäusern sowie von Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen ist verboten. Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen überdies innerhalb bzw. in unmittelbarer Nähe größerer Menschenansammlungen nicht verwendet werden.

    STRAFBESTIMMUNGEN
    § 31. Wer gegen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes oder gegen Anordnungen eines auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Bescheides verstößt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist, sofern das Verhalten keinen gerichtlich strafbaren Tatbestand darstellt, von der Bezirksverwaltungsbehörde, im Wirkungsbereich einer Bundespolizeibehörde von dieser, mit Geldstrafe bis zu 2.180 Euro oder mit Arrest bis zu sechs Wochen zu bestrafen. Beide Strafen können auch nebeneinander verhängt werden.

    Alle Paragraphen des Pyrotechnikgesetz können Sie im Rechtsinformationssystems (RIS) nachlesen.

    NATIONALRAT – ANFRAGEBEANTWORTUNG
    BM für Inneres Anfragebeantwortung vom 24. September 2008 bezüglich der Vollziehung und Kontrolle des Pyrotechnikgesetz 2007.

    Folgende Daten beziehen sich ausschließlich auf Wien. Die Infos über die anderen Bundesländer sind in obiger Anfragebeantwortung nachzulesen.

    • Für das Jahr 2007 wurden von den Behörden 312 Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz gemeldet.
    • Davon allein zu Silvester 2007/2008 162 Anzeigen.
    • Anläßlich des Jahreswechsels (Silvester) 2007/2008 gab es 18 Anzeigen wegen Körperverletzung und 78 wegen Sachbeschädigung.
    • 6 Unfälle mit Personenschaden, darunter 2 Alkoholunfälle in der Silvesternacht 2007 / 2008

    +01.05. Unterstützung durch Unterschriften.

    Die Liste der UnterstützerInnen wird immer länger!
    Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön allen Unterschriften-“LeisterInnen“.

    Wir brauchen jede Stimme für die Stille und sammeln weiterhin Unterschriften.

    Wir freuen uns über Ihre Meinung, Anregungen, Erfahrungswerte …

    +01.06. „Stimmen für die Stille“ – literarischer Adventkalender.

    Für all jene, die in der Adventszeit die Ruhe und die Stille suchen, öffnen wir bis 24. Dezember jeden Tag ein Türchen im literarischen Adventkalender.

    ++ 02: SERVICE UND IMPRESSUM.

    Der Newsletter der „Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks informiert Sie über Neuigkeiten rund um den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark sowie über das eine oder andere „Schnipsel“ aus dem Grätzl bzw. Bezirk.

    Wenn Sie den Informationsbrief abonnieren möchten, senden Sie uns eine leere Mail mit ( info@ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at ) und Ihrem Vor- und Familiennamen im Betreff.

    Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

    Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Wenn Sie dies wünschen, senden Sie uns bitte eine leere Mail, diesmal mit dem Betreff: Newsletter abbestellen:
    info@ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at .

    Änderung der Adresse? Bitte abmelden und dann gleich wieder mit neuer Adresse bestellen.

    Dieser Newsletter berücksichtigt weitestgehend den Text E-Mail Newsletter (TEN) Standard. Dadurch sollten alle NutzerInnen, auch sehbehinderte Menschen die auf spezielle technische Hilfsmittel angewiesen sind, den Newsletter gut lesen können. Mehr erfahren Sie auf der Seite „Text E-Mail-Newsletter Standard (TEN Standard) in deutscher Übersetzung“.

    HerausgeberInnen dieses Newsletters.

    Petra Öllinger und Georg Schober.
    „Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks.
    Mail: info@petra-oellinger.at .
    Internet: http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at .
    Kontaktadresse: 1060 Wien, Garbergasse 18/2.
    Tel. Nr.: 01/597 75 54.


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    Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf 2009

    Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf 2009 – ein Ausblick

    Besuchen Sie die Bezirksvertretungssitzung. Politik braucht Kontrolle, Anregung und Unterstützung durch jeden einzelnen von uns. Je mehr Menschen den PolitikerInnen auf die Finger sehen, um so schwieriger wird es für Sie, eine abgehobene, den Interessen der MariahilferInnen widersprechende Politik zu betreiben.

    Bezirksvertretungssitzungen in Mariahilf 2009

    • 17. ordentliche Sitzung – 03.12.2009
    • 16. ordentliche Sitzung – 17.09.2009
    • 15. ordentliche Sitzung – 18.06.2009
    • 14. ordentliche Sitzung – 12.03.2009

    Die genauen Infos zu der jeweiligen Bezirksvertretungssitzung und über Mariahilf erhalten sie auf wien.gv.at

    Die Sitzungsprotokolle der Bezirksvertretung des 6. Bezirks, sind wie jene aus den anderen Bezirken Wiens, mit einiger Verzögerung auf wien.gv.at nachzulesen.

    Auszug aus der Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen

    Öffentlichkeit der Sitzungen
    § 5. (1) Die Sitzungen der Bezirksvertretung sind öffentlich.
    (2) Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn es mindestens ein Fünftel der Mitglieder der Bezirksvertretung verlangt und es die Bezirksvertretung nach Entfernung der Zuhörer beschließt oder wenn der Bezirksvorsteher dies anordnet und die Bezirksvertretung nach Entfernung der Zuhörer nicht anderes beschließt. Von Sitzungen der Bezirksvertretung, in denen der Voranschlag oder der Rechnungsabschluss für den Bezirk behandelt wird, darf die Öffentlichkeit nicht ausgeschlossen werden.

    Eintritt und Verhalten der Zuhörer
    § 6. (1) Der Eintritt von Zuhörern zu den öffentlichen Sitzungen einer Bezirksvertretung erfolgt nach den Weisungen des Vorsitzenden sowie nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Plätze.
    (2) Vor dem Eintritt sind gefährliche Gegenstände sowie Taschen und andere Gepäckstücke abzugeben. Ausnahmen bewilligt der Vorsitzende. Für die Aufbewahrung von Gegenständen ist kein Entgelt zu entrichten.
    (3) Im Sitzungssaal dürfen Bild- und Tonbandaufnahmen nur mit Bewilligung des Vorsitzenden vorgenommen werden.
    (4) Die Zuhörer haben sich jeder Äußerung zu enthalten. Zuhörer, die die Beratungen der Bezirksvertretung in irgendeiner Weise stören oder behindern, hat der Vorsitzende nach vorausgegangener fruchtloser Mahnung zur Ordnung und Unterbrechung der Sitzung aus dem Sitzungssaal entfernen zu lassen. Er kann auch verfügen, dass alle Zuhörer den Sitzungssaal zu verlassen haben, wobei jedoch die Vertreter der Medien davon ausgenommen werden können. Nach Entfernung der Zuhörer wird die Sitzung fortgesetzt. Wurden alle Zuhörer aus dem Sitzungssaal entfernt, ist der Eintritt von Zuhörern zu dieser Sitzung nicht mehr gestattet.
    (5) Der Sitzungssaal muss Platz für zumindest 20 Zuhörer bieten.

    Die Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen in Wien


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    Bezirksvertretungssitzung in Mariahilf – Dezember 2008

    Bezirksvertretungssitzung in Mariahilf – 12/08 – ein Rückblick

    Kurzbericht mit Fokus „Ruhe- und Therapiepark Mariahilf“

    Datum: 11. Dezember 2008
    Dauer: 17.15 – 20.00 Uhr
    Ort: Amerlingstraße 11, 1060 Wien

    Frau Renate Kaufmann stellte fest: Es wird nicht erwogen, den Ruhe- und Therapiepark in einen Spielplatz umzugestalten.
    Zu dieser Klarstellung kam es auf Grund einer Anfrage der „Grünen Alternative“ und einer Resolution der ÖVP. Die SPÖ ihrerseits steuerte einen Antrag bei, in dem die MA 42 aufgefordert wird, eine Tafel beim Eingang zum Vinzenz vom Paul-Park mit dem Hinweis auf die „Widmung“ als RUHE- UND THERAPIEPARK anzubringen. Für Spiel und Spaß soll auf den nächstgelegenen Minna Lachs-Park verwiesen werden.

    „Stimmen für die Stille“ nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, daß sich die im Bezirksparlament vertretenen Parteien zum Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark bekennen und somit Überlegungen zu seiner Umgestaltung – zumindest fürs erste – vom Tisch sind. Damit es nicht bei einem Lippenbekenntnis bleibt, bleiben die „Stimmen für die Stille“ dran …

    Zu den Themen Jugendbetreuung/Parkbetreuung, aufsuchende Jugendarbeit gibt es ebenfalls erste Schritte:
    Dazu zählt die in der Bezirksvertretungssitzung beschlossene Erhöhung der Mittel für die Jugendbetreuung in Mariahilf von 87.000 auf 205.000 Euro, davon sind 35.000 Euro für das neu zu schaffende Jugendcafé vorgesehen. Der Verein Juvivo wird dieses Projekt betreuen.
    „Erstes Mariahilfer Jugendcafe steht im Raum“ – Artikel auf wien.at

    Was unter anderem noch fehlt, ist ein Gespräch zwischen den für Vandalismus, Lärm usw. verantwortlichen Kindern und Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigten und den Schulen. Alles andere würde bedeuten, daß man den Kids vermittelt, ihr Verhalten hätte keinerlei Konsequenzen und sie könnten jederzeit tun, was ihnen gerade einfällt.

    Leider endet das Demokratieverständnis im Rahmen der Bezirksvertretungssitzungen teilweise genau dort, wo die gewählten MandatarInnen in unmittelbaren Kontakt mit der Bevölkerung treten könnten. Schriftliche Unterlagen zu den Anträgen, Resolutionen und Anfragen gibt es für die BesucherInnen nicht und Fragen an die Mandatare und Mandatarinnen sind nicht gestattet.

    Eine interessante, in Zusammenhang mit der Beantwortung der Anfrage der „Grünen Alternative“ durch Frau Bezirksvorsteherin Kaufmann zu stellende Frage wäre beispielsweise gewesen, welche Ergebnisse die vielen von ihr in Zusammenhang mit den Problemen rund um den Ruhe- und Therapiepark geführten Gesprächen eigentlich hervorgebracht haben.
    Auch hätten wir Frau Kaufmann darüber aufklären können, daß die kalte Jahreszeit zwar „beruhigend“ auf die im Grätzel ihr Unwesen treibenden sozial auffälligen Kinder- und Jugendlichen einwirkt, diese sich aber keineswegs aus dem öffentlichen Raum zurückgezogen haben.
    Nein, es ist KEIN vorweihnachtliches Wunder geschehen.

    Antrag der SPÖ Mariahilf

    Anfrage der Grünen Alternative Mariahilf und Beantwortung durch Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann

    Resolution der ÖVP Mariahilf

    Antrag der SPÖ Mariahilf

    Die der Sozialdemokratischen Fraktion der Mariahilfer Bezirksvertretung angehörenden unterfertigten BezirksrätInnen stellen gemäß § 24 der Geschäftsordnung für die Bezirksvertretung folgenden Antrag:

    Hinweistafel „Vinzenz von Paul-Park“

    Die MA 42 möge eine Tafel beim Eingang zum Vinzenz vom Paul Park anbringen mit dem Hinweis RUHE- UND THERAPIEPARK!
    Für Spiel und Spaß soll auf den nächstgelegenen Mina Lachs Park verwiesen werden.

    Begründung
    Um die Ruhe und den Erholungswert dieses kleinen Parks zu gewährleisten, wäre eine Anbringung dieser Hinweistafel sehr begrüßenswert. Dieser Hinweis soll auf die Besonderheit dieses Parks aufmerksam machen, wobei der Begriff RUHE und THERAPIE hervorgehoben werden soll.

    Anfrage der Grünen Alternative Mariahilf und Beantwortung durch Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann

    „Weiterbestand des Ruhe- und Therapie-Parks“

    In den Jahren 2002/2003 wurde der Vinzenz von Paul-Park in der Garbergasse 20 unter Einbeziehung der AnrainerInnen um etwa 140.000 Euro zum ersten Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark umgestaltet. Bei der Gestaltung wurden damals speziell die Bedürfnisse von Ruhesuchenden, älteren und behinderten Menschen berücksichtigt.

    Wenige Jahre später wird nun der weitere Bestand des Vinzenz von Paul-Parks als Ruhe- und Therapiepark von der Bezirksvorsteherin in Frage gestellt und der Umbau zu einem Spielplatz erwogen.

    Wie weit sind diese Pläne gediehen und welche Kosten würde ein neuerlicher Umbau des Parks verursachen?

    Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Probleme mit den sozial auffälligen Kindern und Jugendlichen (Vandalismusakte, Schmierereien, Beschimpfungen von AnwohnerInnen und PassantInnen, etc.) im Park und im umgebenden Grätzel in den Griff zu bekommen? Gibt es Kontakte zu den Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigten, zu den Schulen?

    Was wurde bisher getan, um im Frühjahr kommenden Jahres Angebote für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen, um so die Schwierigkeiten zu minimieren?

    Beantwortung der Anfrage

    Es wird nicht erwogen, den Ruhe- und Therapiepark in einen Spielplatz umzugestalten.

    Bezüglich der Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um den Vandalismus in den Griff zu bekommen, kann ich einerseits berichten, daß es intensive Kontakte zur Polizei, zu den Schulen, den Kindern und Jugendlichen selbst (über die Parkbetreuung Juvivo) gibt. Ich habe auf Grund der Beschwerden aus der Anrainerschaft mehrere Treffen mit den ParkbetreuerInnen, dem Jugendbeauftragten der Polizei, der MA 13 und den Betroffenen einberufen. Die Problem daraufhin vorerst in den Griff bekommen werden. Der Beginn der kalten Jahreszeit hat bewirkt, daß sich diese Jugendliche zur Gänze aus dem öffentlichen Raum zurückgezogen haben.

    Weiters sind wir alle heute gefragt, eine Entscheidung bezüglich der Finanzierung eines „Jugendcafes“ im Bezirk zu treffen.

    Resolution der ÖVP Mariahilf

    „Erhaltung des Vinzenz-von-Paul-Parks als Ruhe- und Therapiepark“

    Die Bezirksvertretung Mariahilf spricht sich dafür aus, daß der Vinzenz-von-Paul-Park als Ruhe- und Therapiepark in Mariahilf erhalten bleibt.

    Der Vinzenz-von Paul-Park in der Garbergasse 20 wurde 2002/2003 unter Einbindung der Anrainer/innen zum 1. Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark umgebaut. Erholung- und Ruhesuchende, ältere und / oder behinderte Menschen finden hier einen Ort, an dem sie Entspannung erleben, aber auch zu Aktivitäten eingeladen sind. Leider haben Jugendliche im heurigen Jahr die Benutzung des Parks wiederholt gestört, nun steht eine alternative Verwendung zur Diskussion. Die Anrainer/innen sich aber eine Beibehaltung des Status quo als Ruhe- und Therapiepark.


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    Wenn’s vor Weihnachten kracht und knallt

    Wenn’s vor Weihnachten kracht und knallt

    Anlässlich der nahenden Silvesterfeierlichkeiten und der in den letzten Jahren bereits in der Weihnachtszeit beginnenden Knallerei, finden Sie hier einen Auszug aus dem Pyrotechnikgesetz.

    So dürfen beispielsweise pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (z. B. sogenannte Schweizerkracher) an Personen unter 18 Jahren nicht abgegeben werden. Die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen ab der Klasse II im Ortsgebiet ist verboten.

    Ein Hinweis auf die gesetzliche Lage oder / und ein Anruf bei der Polizei (Notruf 133) kann für Ruhe sorgen und die Nerven von Mensch und Tier schonen.
    siehe auch den Link zur Helpline.

    Bundesgesetz vom 3. Mai 1974, mit dem polizeiliche Bestimmungen über pyrotechnische Gegenstände und das Böllerschießen getroffen werden (Pyrotechnikgesetz 1974). BGBl. Nr. 282/1974. Änderung: BGBl. Nr. 109/1994 (NR: GP XVIII IA 625/A AB 1459 S. 151. BR: AB 4724 S. 579.) und BGBl. I Nr. 98/2001 (NR: GP XXI RV 621 AB 704 S. 75. BR: 6398 AB 6424 S. 679.)

    Auszug aus dem Pyrotechnikgesetz

    Begriffsbestimmung:
    § 1. Pyrotechnische Gegenstände im Sinne dieses Bundesgesetzes sind Unterhaltungs- oder technischen Zwecken dienende Erzeugnisse, die Sätze (Stoffe oder Stoffgemenge) enthalten, bei deren willkürlich ausgelöster chemischer Zustandsänderung bestimmte Bewegungs-, Licht-, Knall-, Rauch-, Nebel-, Druck- oder Reizwirkungen hervorgerufen werden sollen.

    Klasseneinteilung
    § 2. Die pyrotechnischen Gegenstände für Unterhaltungszwecke werden entsprechend ihrer Art und Wirkung eingeteilt in:

    Klasse I: Feuerwerksscherzartikel, Feuerwerksspielwaren,
    Klasse II: Kleinfeuerwerk,
    Klasse III: Mittelfeuerwerk,
    Klasse IV: Großfeuerwerk.

    Feuerwerksscherzartikel, Feuerwerksspielwaren
    § 3. (1) Zur Klasse I gehören pyrotechnische Gegenstände mit einem Gesamtsatzgewicht (Anfeuerungs-, Treib- und Effektsatz) von nicht mehr als 3 g.

    (3) Einfuhr, Überlassung, Besitz und Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse I unterliegen, sofern sie nicht unter die Verbote des Abs. 2 oder des vierten Abschnittes fallen, keiner Beschränkung.

    Kleinfeuerwerk
    § 4. (1) Zur Klasse II gehören pyrotechnische Gegenstände mit einem Gesamtsatzgewicht (Anfeuerungs-, Treib- und Effektsatz) von mehr als 3 g bis 50 g.

    (2) Einfuhr, Überlassung, Besitz und Verwendung pyrotechnischer Gegenstände der Klasse II, die einen Metallknallsatz oder einen Knallsatz mit Schwarzpulver enthalten, sind nur zulässig, wenn bei ihrer Verwendung aus einer Entfernung von acht Metern die Lautstärke 120 dB(A)I nicht übersteigt und sie mit einem entsprechenden Prüfzeichen versehen sind.

    (3) Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen Personen unter 18 Jahren nicht überlassen und von diesen weder besessen noch verwendet werden.

    (4) Die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II im Ortsgebiet ist verboten. Der Bürgermeister kann jedoch mit Verordnung bestimmte Teile des Ortsgebietes von diesem Verbot ausnehmen, sofern nach Maßgabe der örtlichen Gegebenheiten durch die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II Sicherheitsgefährdungen und unzumutbare Lärmbelästigungen nicht zu besorgen sind.

    (5) Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen in geschlossenen Räumen nicht verwendet werden.

    Anmerkung
    Unter Ortsgebiet ist in der Bestimmung des § 2 Abs. 1 Z 15 der Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. Nr. 159/1960, das Straßennetz innerhalb der Richtzeichen „Ortstafel“ und „Ortsende“ zu verstehen.

    Verwendung unter besonderen Umständen
    § 17. Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen und Gotteshäusern sowie von Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen ist verboten. Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen überdies innerhalb bzw. in unmittelbarer Nähe größerer Menschenansammlungen nicht verwendet werden.

    Kennzeichnung
    § 20. (1) Pyrotechnische Gegenstände der Klassen I bis IV dürfen nur überlassen werden, wenn darauf die Bezeichnung, die Klassenzugehörigkeit sowie allfällige Abgabebeschränkungen an Jugendliche in deutscher Sprache ersichtlich gemacht sind.
    (2) Lose pyrotechnische Sätze und pyrotechnische Gegenstände für technische Zwecke dürfen nur überlassen werden, wenn darauf die Bezeichnung des betreffenden Artikels in deutscher Sprache ersichtlich gemacht ist.
    (3) Ist die Anbringung der nach den Abs. 1 und 2 vorgeschriebenen Angaben auf dem einzelnen Artikel nicht möglich, so sind sie auf der kleinsten Verpackungseinheit anzubringen.

    STRAFBESTIMMUNGEN
    § 31. Wer gegen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes oder gegen Anordnungen eines auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Bescheides verstößt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist, sofern das Verhalten keinen gerichtlich strafbaren Tatbestand darstellt, von der Bezirksverwaltungsbehörde, im Wirkungsbereich einer Bundespolizeibehörde von dieser, mit Geldstrafe bis zu 2.180 Euro oder mit Arrest bis zu sechs Wochen zu bestrafen. Beide Strafen können auch nebeneinander verhängt werden.

    Alle Paragraphen des Pyrotechnikgesetz können Sie imRechtsinformationssystems (RIS)nachlesen

    NATIONALRAT – ANFRAGEBEANTWORTUNG

    BM für Inneres Anfragebeantwortung vom 24. September 2008 bezüglich der Vollziehung und Kontrolle des Pyrotechnikgesetz 2007.

    Folgende Daten beziehen sich ausschließlich auf Wien. Die Infos über die anderen Bundesländer sind in obiger Anfragebeantwortung nachzulesen.

    • Für das Jahr 2007 wurden von den Behörden 312 Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz gemeldet.
    • Davon allein zu Silvester 2007/2008 162 Anzeigen.
    • Anläßlich des Jahreswechsels (Silvester) 2007/2008 gab es 18 Anzeigen wegen Körperverletzung und 78 wegen Sachbeschädigung.
    • 18 Personen wurden durch Feuerwerkskörper zu Silvester verletzt und die Statistik verzeichnete 78 Sachschäden.
    • 6 Unfälle mit Personenschaden, darunter 2 Alkoholunfälle in der Silvesternacht 2007 / 2008

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    Newsletter Nr. 1

    Newsletter Nr.1

    Die „Stimmen für die Stille“ haben vor wenigen Tagen ihren ersten Newsletter versendet. Nun ist er auch auf der Seite „Newsletter“ im Netz nachzulesen.
    In ihm finden Sie beispielsweise einen kurzen Rückblick auf die erste Gesprächsrunde der Initiative, die am Montag, den 24. 11. 2008 um 19.00 Uhr in der Gastwirtschaft Hermann stattfand.
    Ein weiteres Treffen wurde für den 12. Jänner um 19 Uhr, ebenfalls in der Gastwirtschaft Hermann vereinbart. Unter anderem wird der Präventionsbeamte (ehemals Jugendkontaktbeamter) vom Wachzimmer Stumpergasse anwesend sein, von seiner Arbeit erzählen und uns mit Tipps versorgen.

    INHALTSVERZEICHNIS des Newsletters

    • 01: WAS GIBT ES NEUES?
    • 01.01: Rückblick auf die erste Gesprächsrunde.
    • 01.02: Termin für das nächste Gespräch.
    • 01.03: „Hotline“-Liste als Hilfe bei Problemen im Ruhe- und Therapiepark bzw. in dessen Umgebung.
    • 01.04: Unterstützung durch Unterschriften.
    • 01.05: „Stimmen für die Stille“ – literarischer Adventkalender.
    • 01.06: Bezirksvertretungssitzung in Mariahilf am 11. Dezember 2008.
    • 02: SERVICE UND IMPRESSUM.

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    „Stimmen für die Stille“ goes youXcity

    „Stimmen für die Stille“ goes youXcity

    Wir haben heute, am 8. Dezember, einen Beitrag über die Situation im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark und im umgebenden Grätzel auf der Plattform „youXcity“ veröffentlicht.

    Das Konzept von youXcity wendet sich an alle BewohnerInnen, BesucherInnen und EntscheidungsträgerInnen der Stadt Wien.
    Was ist gut? Was ist schlecht? Was gefällt? Was missfällt?
    Meinungen über Wien können auf einen interaktiven Stadtplan gesetzt und diese wiederum kommentiert werden.

    youXcity möchte über die unterschiedlichen Orte und Geschehnisse in Wien informieren, die Meinungsbildung und den Meinungsaustausch anregen und so das gemeinsame Interesse am städtischen Lebensraum stärken.

    Das Projekt befindet sich noch in der Erprobungsphase, scheint uns aber recht vielversprechend.

    Der Beitrag zum Mariahilfer Ruhe- und Theapiepark auf YouXcity.


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    Online Umfrage des „Bezirksjournal“

    Online Umfrage des „Bezirksjournal“

    Am 7. Dezember haben wir von der Aktion21 – pro Bürgerbeteiligung die Nachricht erhalten, dass das „Bezirksjournal“ zu einer online-Abstimmung bezüglich des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks aufgerufen hat.

    Von dem abgesehen, dass die Redaktion uns nie kontaktiert hat, ist die Fragestellung seltsam tendenziös:
    Das Konzept des Ruhe- und Therapieparks Vinzenz von Paul geht nicht auf. Soll noch mehr geld investiert werden?

    In der Zwischenzeit wurde das Ergebnis dr Online-Befragung veröffentlicht:

    87% der TeilnehmerInnen beantworteten die Frage mit JA!

    Wir sind sehr wohl der Meinung, dass in ein gutes und wichtiges Projekt, wie es der Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark darstellt, nach Jahren wieder einmal Geld investiert werden soll.

    Die Umfrage wird ca. noch eine woche online sein.

    Bitte fleissig abstimmen und weitermailen/-sagen.

    Hier geht’s zur Abstimmung

    Vielen Dank im voraus für die Unterstützung.

    Petra Öllinger und Georg Schober


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    Rückblick auf die erste Gesprächsrunde

    Rückblick auf die erste Gesprächsrunde

    Am Montag, den 24. 11. 2008 fand das erste Treffen in der Gastwirtschaft Hermann / 6. Bezirk bezüglich des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks statt.

    Die Gesprächspunkte waren:

    • Die Idee des Park-Projektes – kurze Geschichte des Ruhe- und Therapieparks.
    • Welche Schwierigkeiten gab es diesen Sommer im Park und in seiner Umgebung.
    • Vorstellen der Initiative „Stimmen für die Stille“.
    • Was wurde bereits unternommen, um erste Lösungen zu finden.
    • Gemeinsames Sammeln von Ideen und Überlegungen / Möglichkeiten konkreter Umsetzungen:
    • a) Welche Möglichkeiten bestehen, um den Park für das Zielpublikum (Ruhesuchende, behinderte Menschen, SeniorInnen) attraktiver zu machen bzw. um den Park noch bekannter zu machen?
      b) Welche Möglichkeiten bestehen, um bei Schwierigkeiten mit Kindern und Jugendlichen im Park und in seiner Umgebung diese positiv zu lösen; welche Institutionen können kontaktiert werden.

    In dem sehr konstruktiven Gespräch gab es bereits einige konkrete Ideen, um den Park vermehrt im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern bzw. um die Probleme mit den sozial verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen konstruktiv und im Sinne aller Betroffenen zu lösen.

    Hier finden Sie eine Auswahl an Ideen und Vorschlägen:

    • Infos – „Was tut sich im Park?“ – aufhängen z.B. beim „Hilfswerk“ (Nachbarschaftszentrum), in diversen Geschäften (Billa, Zielpunkt, Cafe-Häuser …).
    • Vom Park in der NachbarInnenschaft erzählen.
    • Feste und Veranstaltungen, u. a. auch gemeinsam mit allen Generationen. Die Idee dahinter: Kinder und SeniorInnen sollen gemeinsam etwas im Park unternehmen.
    • Offizielles Schild, auf dem deutlich steht, dass es sich um einen Ruhe- und Therapiepark handelt. Hinweise, wie man die Angebote des Parks nutzen kann.
    • Kontakt zu den Schulen über Direktion, Elternvereine. Projekt gemeinsam mit den SchülerInnen (z. B. Natur in der Stadt). Wichtig ist, dass endlich auch die Erziehungsberechtigten in die Verantwortung genommen werden.
    • Sowohl JUVIVO (aufsuchende Teenie- und Jugendarbeit) als auch die Polizei sollen den Park aufsuchen.

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    Bezirksvertretungssitzung am 11. Dezember 2008

    Mariahilfer Bezirksvertretungssitzung 11. 12. 08,

    Am Donnerstag, den 11. Dezember 2008 findet die Mariahilfer Bezirksvertretungssitzung statt.
    Die Sitzung ist für die Öffentlichkeit zugänglich! Jede und jeder kann zuhören, Einwände sind nicht möglich.
    Uhrzeit: 17:00 Uhr
    Ort: Amerlingstraße 11, 1060 Wien, 1. Stock Zimmer 111; Festsaal


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    Unterstützende Initiativen und Persönlichkeiten

    Unterstützende Initiativen und Persönlichkeiten

    Herzlichen Dank für die Unterstützung der „Stimmen für die Stille“ an Martin Ladstätter von Bizeps-INFO: aktuelle Nachrichten zum Thema Behinderung, Reinhard Leitner von der Online-Zeitschrift WIeND, Franz-Joseph Huainigg (Abgeordneter zum Nationalrat / Behindertensprecher der ÖVP vom 20. 12. 2002 bis 27. 10. 2008).

    Von Franz-Joseph Huainigg geht unter anderem die Initiative für eine Reform von „Licht ins Dunkel“ aus. Diese versucht schon seit vielen Jahren auf der Mitleidschiene, möglichst viel Spendengeld zu requirieren. Die Fernsehbilder, die im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ über die Bildschirme flimmern, hatten leider bisher mit der Lebensrealität vieler behinderter Menschen sehr wenig zu tun. Der selbstverständliche Anspruch nach Gleichstellung und Integration wurde bisher ausgeblendet.
    Die Forderung der Gegenaktion “NICHT ins Dunkel” nach einer Reform der Spendenaktion, haben im Vorjahr über 7.500 Menschen unterstützt.

    Heuer möchte der Karikaturen-Wettbewerb mit Humor, Witz und Ironie den Weg für eine neue zeitgemäße Form der Aktion ebnen und damit den ORF zum Um- und Weiterdenken bewegen.

    In einem Online-Adventkalender wird täglich vom 1. – 24. Dezember eine Karikatur und deren ZeichnerIn präsentiert.
    Einsendungen und Fragen an: franzhuainigg@a1.net

    Bizeps – Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark. Der Park („Vinzenz von Paul-Park“) im sechsten Wiener Gemeindebezirk wurde 2003 errichtet. Ist er nun gefährdet?

    WIeND.at – die abhängige Online-Zeitung! Den Hinweis auf den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark finden Sie unter „News“

    Den Hinweis auf die Initiative „Stimmen für die Stille“ finden Sie im Blog von Franz-Joseph Huainigg am 14. 11. 2008

    „Nicht ins Dunkel“

    Weitere UnterstützerInnen der Initiative „Stimmen für die Stille“ finden Sie in der Rubrik „Links“


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    Die Novemberpogrome in Mariahilf

    “An ihren Taten, nicht an ihren Worten sollt ihr sie erkennen”.

    In den Novemberpogromen 1938, von den NationalsozialistInnen auch zynisch „Reichskristallnacht“ genannt, wurden alleine in Österreich in der Nacht vom 9. auf den 10. November, 30 Juden / Jüdinnen getötet, 7.800 verhaftet und aus Wien rund 4.000 ins Konzentrationslager Dachau deportiert.

    Das offizielle Österreich gedenkt. – Es gibt eine Reihe von engagierten Projekten, die an die Opfer erinnern und es den Nachgeborenen ermöglichen, die historische Wahrheit über den Nationalsozialismus zu erfahren. Wirklich angekommen scheint das Thema an der Basis, und nicht nur dort, allerdings teilweise immer noch nicht.

    Wie wäre es sonst möglich, daß es zwar eine Rekonstruktion der Synagoge Schmalzhofgasse (6. Bezirk) im Netz zu sehen gibt, vor Ort aber der Bereich unmittelbar neben der Gedenktafel mit Schmierereien verunstaltet ist?

    Gedenktafel für die ehemalige Synagoge in der Schmalzhofgasse Gedenktafel für die einstige Synagoge in der Schmalzhofgasse beschmiert Detail

    Rekonstruktion der Synagoge Schmalzhofgasse in Wien Mariahilf: „Die virtuelle Synagoge“

    Wie wäre es sonst möglich, daß die Initiative „Erinnern für die Zukunft“ in Mariahilf erst 23 PatInnen für die Gedenksteine finden konnte (Stand 10. November 2008, Quelle: „Erinnern für die Zukunft – Patenschaften“? Die Liste liest sich übrigens wie ein „Who is Who“ der Politik. Gut, wenn PolitikerInnen gedenken. Besser, wenn darüber hinaus die Menschen im Bezirk erfolgreich dazu angeregt werden, sich mit geschichtlichen Ereignissen auseinanderzusetzen.

    „Gut gemeint ist nicht (automatisch) gut getan.“ Oder im konkreten Fall: nicht gut kommuniziert. Das Thema scheint an vielen BewohnerInnen des 6. Bezirks bisher vorbeigegangen zu sein. Ein weiterer Grund mag darin liegen, daß ein Gedenkobjekt (Messingplättchen, 10 x 10 cm, für jede einzelne ermordete Person, die die Inschrift „Hier wohnte“ und Name und Lebensdaten trägt) mit 150.- Euro für eine/n Durchnittsverdiener/in vielleicht einfach zu teuer ist.

    Warum ist es nicht möglich, die finanzielle Unterstützung des Projektes zu staffeln, wie dies zum Beispiel bei „Steine der Erinnerung“ angeboten wird? Hier können Menschen schon um 18 Euro einen „Baustein“ für den Weg der Erinnerung erwerben – breitenwirksame Lösungen sind also durchaus möglich …

    Georg Schober

    Weiterführende Links:

    Erinnern an die Zukunft – Mariahilf

    Liste der Opfer aus Mariahilf: 724 Jüdinnen und Juden und acht behinderten Kindern wurden ermordet.

    Im November und Anfang Dezember gibt es im Rahmen von „Erinnern an die Zukunft“ noch einige Veranstaltungen in Mariahilf.

    „Steine der Erinnerung“

    Das Jüdische Filmfestival in Wien: 13.-17. November im Metro Kino und Votiv Kino u.a. mit Israel / Palästina Schwerpunkt.

    Liste jüdischer Andachtstätten in Wien

    Weitere Infos zu den Pogromen im November 1938 finden Sie im Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ – Infos aus Literatur und Wissenschaft auf der Seite Novemberpogrome.


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    „Brett vorm Kopf“ oder „balla-balla“

    „Brett vorm Kopf“ oder „balla-balla“

    Ich bin es noch immer: naiv und kritisch zugleich.
    Ich tu es noch immer: Kritik offen aussprechen.

    Eine der Folgen: Im Gespräch mit manchen ExpertInnen aus der Jugendarbeit löse ich eine bemerkenswerte reflexartige Reaktion aus. Kritisiere ich bestimmtes Verhalten von Kindern und Jugendlichen, taucht bei meinem Gegenüber ein Brett vor dem Kopf auf. Aufschrift: „Jeder Mensch, der jugendliches Verhalten nicht hundertprozentig gutheißt, ist humorlos, intolerant, konservativ – und ein bißchen balla-balla.“ Manchmal erhalte ich zum Brett ein mildes Lächeln dazu …

    Vielleicht haben meine GesprächspartnerInnen ja recht mit dem balla-balla. Wie kann ich auch so naiv sein zu glauben, daß ich von Menschen, die Offenheit und Toleranz von der Umwelt für ihr „Klientel“ fordern, dieselbe Haltung gegenüber anderen erwarten darf. Meine Naivität läßt mich immer noch nach Wegen für ein Miteinander und nach einer Lösung im Interesse aller suchen. Allerdings lockern diese Intentionen weder das Brett noch lassen sie das milde Lächeln verschwinden.

    Manchmel gibt’s aber auch gar kein Lächeln, sondern nur das Brett, und harsche Worte dazu. Zum Beispiel in Form der Wortspende eines Mitarbeiters einer Jugend-Organistion, der sich beim Stichwort „Ruhepark“ genervt fühlt, weil dieses Thema schon wieder! daherkommt …

    Ich bemühe mich, dieses Gefühl nachzuvollziehen und zu verstehen: Da ist man in der Jugendbetreuung beschäftigt und muß sich während der Arbeitszeit auch noch mit Menschen herumschlagen, die nicht alle Verhaltensweisen der Kids cool finden. Allein, mein Bemühen um Verständnis will mir immer seltener gelingen …

    Richtig drollig wird es, wenn gefährliche Aktionen wie zum Beispiel Autos auf der Straße aufhalten und Beifahrertüren aufreißen von einigen ExpertInnen in der Jugendarbeit sinngemäß zum Lausbuben- und Lausmädchenstreich erklärt werden. Allein, meine Naivität will nicht ausreichen, um Selbst- und Fremdgefährdung mit harmlosen Streichen gleichzusetzen.

    So hoffe ich in meiner Naivität, daß bei Fachmenschen im Bereich der Jugendarbeit aus dem Brett vor dem Kopf kein Bretterzaun wird, hinter dem noch mehr krude Ideen und seltsame Vorstellungen eines gesellschaftlichen Miteinanders gedeihen.

    In der Zwischenzeit werde ich trotzdem weiterhin naiv und kritisch bleiben, mein Unbehagen offen aussprechen – und halt ein bißchen balla-balla sein.

    Petra Öllinger


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    Einladung der Initiative „Stimmen für die Stille“

    1. Gespräch – Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark: gemeinsam Ideen und Lösungs-ansätze entwickeln

    Wann: Montag, 24. November 2008 um 19:00 Uhr

    Wo: Gastwirtschaft Hermann / Boris Biricz
    1060 Wien, Mittelgasse 7 / Ecke Oskar Werner-Platz

    Das nächste Frühjahr und damit die Probleme (Vandalismus /Lärm) im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark, Garbergasse 20 und seinem Umfeld kommen bestimmt.

    Wir wollen nicht wegschauen oder die Fenster schließen, sondern gemeinsam mit Ihnen die Zukunft des Ruhe- und Therapieparks und seines Umfeldes gestalten.

    Vielleicht bekommen auch Sie Lust, den Park in Zukunft verstärkt zu nutzen und das Geschehen dort mitzugestalten.

    An diesem Abend wollen wir gemeinsam erste Ideen und Lösungsansätze entwickeln.

    Besprechungspunkte:

    1.) Vorstellen der Initiative und der InitiatorInnen.

    2.) Die Idee des Projektes – kurze Geschichte des Ruhe- und Therapieparks.

    3.) Welche Schwierigkeiten gab es diesen Sommer im Park und in seiner Umgebung.

    4.) Was wurde bereits unternommen, um erste Lösungen zu finden.

    5.) Welche Möglichkeiten bestehen, um den Park für das Zielpublikum (Ruhesuchende, behinderte Menschen, SeniorInnen) attraktiver zu machen bzw. um den Park noch bekannter zu machen? Welche Möglichkeiten bestehen, um bei Schwierigkeiten mit Kindern und Jugendlichen im Park und in seiner Umgebung diese positiv zu lösen; welche Institutionen können kontaktiert werden.

    6.) Festlegen eines Termins für das nächste Treffen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    „Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks

    Tel.: (0)1 / 597 75 54
    E-Mail


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