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Winter/Frühjahr 2010: Istzustand im Park – Mailverkehr

Frühjahr 2010: Istzustand im Park – Mailverkehr

Die Aktivitäten rund um den Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark sowie die dessen Gestaltung sind ein „work in progress“. Damit die Saison auch im Ruhepark gut startet, haben wir die momentane Lage dargestellt – und für die einzelnen Aspekte auch Lösungsansätze formuliert.

Das folgende Mail wurde am Donnerstag, 12. März 2010 gesendet an Frau Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann, Herrn Manfred Rakousky (Klubobmann Die Grünen Mariahilf), Herrn Gerhard Hammerer (Obmann ÖVP Mariahilf), Herrn Hubert Grillmayer (Klubobmann FPÖ Mariahilf) sowie Frau Stefanie Bauer und Herrn Thomas Stingl (MA42 Stadtgartenamt).

„Sehr geehrte Frau Kaufmann!
Sehr geehrter Herr Rakousky!
Sehr geehrter Herr Hammerer!
Sehr geehrter Herr Grillmayer!
Sehr geehrte Frau Bauer!
Sehr geehrter Herr Stingl!

Herzlichen Dank an Herrn Stingl und sein Team vom Stadtgartenamt (MA 42) für die engagierte Arbeit im Mariahilfer Ruhe- und Therapiepark (Vinzenz von Paul-Park) und die Unterstützung der Parkinitiative „Stimmen für die Stille“.
Die Aktivitäten um den Park sowie dessen Gestaltung sind ein „work in progress“ und umfassen aktuell folgende Punkte und Lösungsansätze.

1. ZIGARETTENSTUMMEL / VERSCHMUTZUNGEN
Problem: Obwohl kurz zuvor von den KollegInnen der MA 42 der Park gereinigt wurde, haben wir zuletzt eine große Anzahl von Zigarettenstummel vorgefunden. Bei 100 haben wir aufgehört zu zählen.
Zigarettenreste fanden sich sogar im Hochbeet für Kräuter.
Dieser Zustand ist wohl in jeder Parkanlage problematisch. In einem Ruhe- und Therapiepark ist er umso störender.
Lösungsansatz: Wenn ein Rauchverbot aus rechtlichen Gründen im Park nicht möglich sein sollte, ersuchen wir um rasche Anbringung von Aschenbechern und eventuell eines Hinweises auf die Gesetzeslage bei deren Nichtnutzung. Welche Aschenbecher erweisen sich in diesem Zusammenhang am praktikabelsten?
Vielleicht ist auch ein humorvoller Hinweis auf das Vorhandensein von Mistkübeln sinnvoll, um das Problem mit den Abfällen (Zigarettenschachteln, Essensreste …) im Park besser in den Griff zu bekommen.

2. ANGSTRAUM IM PARK
Problem: Gerade jener Teil des Parks, der unter den schlimmsten Verschmutzungen leidet, ist vom Parkeingang durch das Vorhandensein von hohen Sträuchern (Schneeball) nicht einsehbar. Genau dieser Bereich zieht jedoch Menschen an, die diesen Ort nicht seiner Widmung entsprechend „genießen“. Gleichzeitig scheuen sich Personen, die Ruhe und Erholung suchen, den Park unter diesen Umständen zu betreten. Ein Zusammenschneiden der Sträucher auf eine geringere Höhe, die es ermöglicht, die Pergola vom Eingang her einzusehen, würde die Situation sicher entspannen.
Lösungsansatz: Wir haben die Info erhalten, daß unser Vorschlag, die Sträucher auf eine geringere Höhe zusammenzuschneiden bzw. niedrig wachsende Pflanzen zu setzen, demnächst umgesetzt wird. Die Pergola wird vom Eingang her besser einsehbar und dadurch wird es sicher zu einer Entspannung der Situation kommen.

3. HOCHBEET
Problem: Die Nährstoffe in der Erde des Hochbeets sind verbraucht und insbesondere in regenreicheren Jahren gedeihen die Pflanzen zusätzlich auf Grund der sehr feuchten Erde in der Blechwanne des Hochbeets nicht.
Lösungsansatz: Erneuerung der Erde im Hochbeet und Überprüfung, ob eine ausreichende Drainage im Hochbeet (Blechwanne) vorhanden ist.

4. FAHRZEUGE IM EINGANGSBEREICH DES PARKS
Problem: Speziell während der Woche um die Mittagszeit ist der Eingangsbereich des Parks mit Fahrzeugen der MA 42 (Klein-LKW etc.) häufig zugeparkt – siehe Foto. Nicht nur, dass dieses Bild nicht einladend wirkt, ist es in einer solchen Situation beispielsweise für Menschen im Rollstuhl, alte und/ oder gehbehinderte Menschen mit Rollator („Rollwagerl“) und Menschen mit Kinderwagen nicht oder nur erschwert möglich, den Park zu betreten.
Lösungsansatz: Zwei Parkplätze in der Garbergasse für die Fahrzeuge der MA 42 in der Mittagszeit zu reservieren (z. B. Halteverbot 11.30-13.00 von Montag bis Freitag ausgenommen Fahrzeuge der MA 42). Und ein Hinweis an die MitarbeiterInnen, die Autos in der Garbergasse zu parken. Zumeist bieten sich in der Gasse um die Mittagszeit einige Parkmöglichkeiten.

5. TISCHE UND SESSEL IM PARK
Problem: In der Vergangenheit sind speziell die Sessel immer wieder entwendet worden. Die Tische wurden beschmiert bzw. ramponiert (Tischoberfläche – Blech – ist verbogen), sodaß sie kaum mehr sinnvoll nutzbar sind. Der Vorteil der Sessel und Tische war und ist, daß die BesucherInnen sie nach ihren Bedürfnissen im Park platzieren können. Für Menschen, die im Park lernen und arbeiten, ist zumindest ein Tisch notwendig. Die Nachteile: siehe oben.
Lösungsansatz: Tische und Sessel aus einem anderen, widerstandsfähigerem, Material (Holz-Metall-Kombination wie sie zum Beispiel am Oskar Werner Platz oder in der Liniengasse zu finden ist).

6. NUTZUNG DES PARKS
Problem: Unklarheit was im Ruhe- und Therapiepark im Rahmen seiner Widmung möglich ist.
Seit der vergangenen Parksaison gibt es zwar am Parkeingang eine kleine Tafel mit dem Hinweis auf den Minna Lachs-Park für Spiel und Spaß. Was bisher noch fehlt, ist ein Hinweis auf die Nutzungsmöglichkeiten des Parks.
Lösungsansatz: Eine Positiv-Liste (Piktogramme) in Form einer Tafel oder eines Plakats, die vermittelt, wie der Park von seinen BesucherInnen widmungsgemäß genutzt werden kann.

7. VERANSTALTUNGEN IM PARK
Folgende Veranstaltungen sind seitens der Initiative „Stimmen für die Stille“ im Frühling im Park geplant:
29. April 14.00-15.00 Uhr: Pflanzensetzen für Jung und Alt
8. Mai 14.00-16.00 Uhr: ParkbesucherInnen lesen ihre Lieblingsgeschichten
1. Juni 14-15.00 Uhr: Kräuter und essbare Pflanzen im Park

Vielen Dank im Voraus für Ihre Vorschläge.
Mit freundlichen Grüßen
P. Öllinger und G. Schober

„Stimmen für die Stille“ – Initiative zur Erhaltung des Mariahilfer Ruhe- und Therapieparks

PS: Im Sinne einer transparenten Kommunikation und zur Information der am Park interessierten Öffentlichkeit, findet sich der diesbzeügliche Mailverkehr auf der Site http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at sowie der Facebook-Gruppe http://tinyurl.com/yjjb7es publiziert.“


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